12 Februar 2016

Binnenschifffahrt

OGBL und ETF fordern bessere Absicherung der Beschäftigten

navigation_fluvialeAuf Anfrage der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) hat vom 10. bis 11. Februar 2016, eine hochrangige internationale Gewerkschaftsdelegation den OGBL in Bartringen besucht. Sie bestand aus den Kollegen Nick Bramley, Vorsitzender der ETF- und ITF-Sektion Binnenschifffahrt und Carl Krajenoord, Nationalsekretär der Gewerkschaft Nautilus International aus den Niederlanden.

Im Mittelpunkt der Debatten stand die gewerkschaftliche Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene.

Mit seinen rund 3.000 Beschäftigten, hat sich Luxemburg zu einem bedeutenden Mitspieler in der Flussschifffahrt entwickelt. Dies ist vor allem auf das Ausflaggen niederländischer, französischer und belgischer Schiffe und die Ummeldung ganzer Besatzungen nach Luxemburg zurückzuführen. Zurzeit findet eine weitere Ausflaggungswelle niederländischer Schiffe nach Luxemburg statt. Zwar kommen die Beschäftigten in den Genuss eines luxemburgischen Arbeitsvertrags, verlieren aber meist die Vorteile ihrer Kollektivverträge, über die sie vorher in ihrem Herkunftsland abgesichert waren.

Für den OGBL ist es wichtig, für diese Beschäftigten schnell neue Kollektivverträge auszuhandeln. Die ETF und die ihr angeschlossenen Gewerkschaften sicherten dem OGBL dabei ihre Hilfe zu.

Weitere besprochene Themen, betrafen die Sozialversicherung, die Doppelbesteuerung der Besatzungen und die Umsetzung der Arbeitszeitrichtlinie in der Schifffahrt.

Mitgeteilt vom OGBL
am 12. Februar 2016

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