{"id":2969,"date":"2022-03-22T10:51:02","date_gmt":"2022-03-22T09:51:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communiques\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2"},"modified":"2023-06-21T12:38:52","modified_gmt":"2023-06-21T10:38:52","slug":"verites-et-mensonges-sur-lindex-2","status":"publish","type":"communiques","link":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/","title":{"rendered":"Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Der Index: Was er ist und was er nicht ist<\/span><\/strong><\/h2>\n<p>Die automatische Lohnindexierung (seit 1975) dient dem Erhalt der Kaufkraft, indem sie die durch die Inflation verursachte Geldentwertung ausgleicht. Somit ist der Index ein technischer Mechanismus, der <b>den Kaufkraftverlust ausgleichen <\/b>soll.<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> Bei gleicher Produktivit\u00e4t und Wirtschaftsleistung des Unternehmens verhindert der Index, dass die Inflation die Reall\u00f6hne entwertet.<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> Arbeitnehmer*innen und Rentner*innen k\u00f6nnen sich wieder denselben Umfang an Waren oder Dienstleistungen leisten wie vor der Abwertung.<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> Der Erhalt der Kaufkraft wiederum kommt der Wirtschaft zugute, insbesondere dem Handel und dem Handwerk.<\/p>\n<p>Der gesetzliche Mechanismus umfasst:<\/p>\n<ol>\n<li>die monatliche \u00dcberwachung der Preisentwicklung der Produkte und Dienstleistungen im Warenkorb (der die Konsumgewohnheiten der Bev\u00f6lkerung widerspiegelt) und<\/li>\n<li>die automatische Anpassung aller Bruttol\u00f6hne und -renten um +2,5%, wenn die Preisentwicklung des Warenkorbs im Vormonat den Schwellenwert von +2,5% erreicht hat.<\/li>\n<\/ol>\n<p><b>Index = sozialer Frieden<\/b><\/p>\n<p>Der Index erm\u00f6glicht ein Minimum an organisierter Lohnpolitik, da alle L\u00f6hne an die Inflation angepasst werden, was die Kollektivvertragsverhandlungen in den Betrieben entlastet und erleichtert <strong>&#8211;&gt;<\/strong> mit dem Index k\u00f6nnen sich die Lohnverhandlungen auf den wirtschaftlichen Umsatz der Unternehmen und die Produktivit\u00e4tsentwicklung konzentrieren, da der Inflationsausgleich nicht verhandelt werden muss. Dieses Modell hat sich \u00fcber Jahrzehnte hinweg als sehr erfolgreich erwiesen und wesentlich zum sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt beigetragen. Es ist eine der wichtigsten S\u00e4ulen des sozialen Friedens in Luxemburg. Die luxemburgische Arbeitnehmerschaft hat kein Interesse daran, dass das luxemburgische Modell verschlechtert oder gar schrittweise abgebaut wird.<\/p>\n<div>\n<hr \/>\n<p><em><b>Der Index ist daher weder eine sozialpolitische Ma\u00dfnahme noch eine Ma\u00dfnahme zur Umverteilung des von der Wirtschaft geschaffenen Reichtums und genau genommen auch kein Instrument der Lohnpolitik, sondern schlicht und einfach ein Ausgleichsmechanismus.<\/b><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<h2><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Die Argumente der Gegner des Index<\/span><\/strong><\/h2>\n<p>Wer heute sagt, dass angesichts einer sogenannten problematischen Inflationsentwicklung dringender Handlungsbedarf besteht, ist nicht ehrlich und plant ganz klar einen Angriff auf das Indexsystem:<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> um das Modell der Lohnverhandlungen ernsthaft zu st\u00f6ren oder sogar abzuschaffen, und<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> um Lohnk\u00fcrzungen zu erzwingen und auf Kosten der Arbeitnehmer*innen einen st\u00e4ndigen Druck auf die L\u00f6hne auszu\u00fcben.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Die Inflation in Luxemburg ist zu hoch = falsch!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Laut dem \u201eObservatoire de la formation des prix\u201c lag die Inflation in Luxemburg im Jahr 2021 bei 2,5 %. Damit lag die Inflation hierzulande leicht \u00fcber dem EU-Durchschnitt und der Inflation in Frankreich, aber unter der Inflation in den anderen Nachbarl\u00e4ndern und den Niederlanden. Die Inflation hat sich in den letzten Wochen vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine beschleunigt. Die Situation ist jedoch unbest\u00e4ndig und es ist unklar, wie lange diese erh\u00f6hte Inflation anhalten wird. Auch hier folgt die Preisentwicklung in Luxemburg den internationalen Trends und ist nicht wesentlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall sind wir derzeit weit von der Situation in den 1970er und fr\u00fchen 1980er Jahren entfernt, als die Inflation zeitweise bei 10 % lag. Eine dynamische Wirtschaftsentwicklung produziert nicht nur Inflation, sondern braucht sie auch. Wirtschaftswissenschaftler halten eine Inflationsentwicklung von <b>2 % oder 3 % pro Jahr oder sogar noch mehr <\/b>f\u00fcr<b> optimal<\/b> und stimulierend f\u00fcr die Wirtschaftst\u00e4tigkeit. Dies entspricht der durchschnittlichen Inflationsrate in Luxemburg w\u00e4hrend der letzten 30 bis 35 Jahre.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">\u201eDer Index heizt die Inflation an und f\u00fchrt zu einem Preisanstieg\u201c = falsch!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Es sind die Unternehmen, die als erste die Preise erh\u00f6hen <strong>&#8211;&gt;<\/strong> wenn sie es nicht t\u00e4ten, br\u00e4uchten wir den Index nicht, um unsere L\u00f6hne und unsere Kaufkraft besser zu sch\u00fctzen. Wenn der Index die Inflation anheizen w\u00fcrde, w\u00fcrde jede F\u00e4lligkeit automatisch zu einem Inflationsschub f\u00fchren. Entgegen immer wiederkehrender Behauptungen konnte das Statec in einer Studie zu diesem Ph\u00e4nomen einen solchen sogenannten &#8220;Zweitrunden&#8221;-Inflationseffekt des Index (diese wurde w\u00e4hrend der letzten nationalen Diskussion \u00fcber eine Manipulation des Index in Auftrag gegeben; vgl. Wirtschaft &amp; Statistik Nr. 43\/2010) nicht best\u00e4tigen <strong>&#8211;&gt;<\/strong> <b>nur 0,2% auf dieses Ph\u00e4nomen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen<\/b>. Wenn der Index tats\u00e4chlich die Inflation anheizen w\u00fcrde, m\u00fcsste die Inflationsentwicklung in Luxemburg deutlich h\u00f6her sein als in den anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, was aber keineswegs der Fall ist.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Die L\u00f6hne sind zu hoch = falsch!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In Luxemburg gibt es keinen objektiven Grund f\u00fcr die Forderung nach Lohnk\u00fcrzungen. Tats\u00e4chlich ist der Lohnanteil am geschaffenen Mehrwert seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig: Die L\u00f6hne sind langsamer gewachsen als die Gewinne und Dividenden der Unternehmer und Aktion\u00e4re.<\/p>\n<p>Diese Verzerrung der Verteilung zwischen Kapital und Arbeit ist kein spezifisch luxemburgisches Ph\u00e4nomen, sondern gilt f\u00fcr die Arbeitnehmer*innen in allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern<strong> &#8211;&gt;<\/strong> aber Luxemburg ist hier eindeutig f\u00fchrend, da die ungerechte Umverteilung der Wirtschaftsleistung in Luxemburg besonders ausgepr\u00e4gt ist (und das trotz unseres Indexsystems). Die Arbeitsproduktivit\u00e4t in Luxemburg liegt seit Jahren weit \u00fcber der unserer geografischen Nachbarn. Gleichzeitig sind auch die Gewinnmargen der Unternehmen (Anteil des geschaffenen Mehrwerts nach Abzug der Lohnkosten) h\u00f6her als in unseren Nachbarl\u00e4ndern. Wenn es in bestimmten Unternehmen oder Wirtschaftszweigen Probleme gibt, sind diese in den meisten F\u00e4llen nicht auf die Lohnkosten zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Der Index ist nicht sozial gerecht = falsch!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Direkte Lohnverhandlungen und Kollektivvertragsverhandlungen dienen dazu, mehr Lohngerechtigkeit herzustellen: Sie legen fest, wie der durch die geleistete Arbeit geschaffene Mehrwert zwischen L\u00f6hnen und Kapitaleinkommen aufgeteilt wird und ob eine gerechtere Verteilung der Wirtschaftsleistung eines Unternehmens zwischen L\u00f6hnen und Gewinnen, Kapitaleinkommen und Dividenden erreicht werden kann oder nicht.<\/p>\n<p>Der Index hat auch nichts mit der Lohnhierarchie in einem Unternehmen zu tun! Es ist nicht die Schuld des Index, wenn in einem Betrieb das Verh\u00e4ltnis zwischen den L\u00f6hnen und den verschiedenen Funktionen bzw. beruflichen Qualifikationen nicht ausgewogen oder sogar ungerecht ist.<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> Mehr soziale Gerechtigkeit sollte durch eine fortschrittliche Steuerpolitik des Staates angestrebt werden, die den Steuerdruck auf die Betriebsgewinne der Unternehmen und auf die gro\u00dfen Einkommen erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Der OGBL fordert eine Steuerreform, die Folgendes beinhaltet:<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> <strong>eine Anpassung der Steuertarife an die Preisentwicklung. Diese wurde seit 2009 nicht mehr durchgef\u00fchrt. Ohne Anpassung der Tarife kompensiert der Index die gesamte Kaufkraft nur auf dem Bruttoeinkommen, nicht aber auf dem Nettoeinkommen (Ph\u00e4nomen der kalten Progression).<\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> <strong>eine Steuerentlastung f\u00fcr die Mittelschicht durch eine st\u00e4rkere Steuerprogression, &#8211; einschlie\u00dflich einer Erh\u00f6hung des Spitzensteuersatzes;<\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> <strong>eine h\u00f6here Besteuerung von Kapitaleinkommen und Verm\u00f6gen sowie von Immobilienspekulationen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>In den vergangenen Jahren wurde die Steuerlast zunehmend von den Unternehmen auf die privaten Haushalte verlagert; dieser Trend muss umgekehrt werden.<\/strong><\/p>\n<h2><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Der Mythos vom \u201egedeckelten\u201c Index<\/span><\/strong><\/h2>\n<p>\u201eIst es fair, dass eine Indexrate von 2,5% f\u00fcr eine*n Arbeitnehmer*in mit sozialem Mindestlohn eine Erh\u00f6hung von etwas mehr als 50\u20ac bedeutet, w\u00e4hrend die\/der andere 500\u20ac mehr bekommt?&#8221; &#8211; Solche populistischen Behauptungen verhindern jede ernsthafte Diskussion, denn diese Zahlen sind nichts anderes als der Vergleich eines monatlichen Bruttogehalts von 2.250\u20ac (sozialer Mindestlohn) mit einem Bruttogehalt von 20.000\u20ac!<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> Das entspricht 8,86x dem sozialen Mindestlohn!<\/p>\n<p>Die Zehntausende von Arbeitnehmer*innen mit einem Bruttolohn von 4.000 \u20ac, 5.000 \u20ac, 6.000 \u20ac oder 7.000 \u20ac werden verschwiegen. Und doch sind sie es, auf die der Pr\u00e4sident des luxemburgischen Unternehmensverbands (UEL) Michel Reckinger abzielt, wenn er solche Beispiele anf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wenn es sich tats\u00e4chlich um diejenigen handeln w\u00fcrde, die 15.000\u20ac oder 20.000\u20ac im Monat verdienen, m\u00fcsste die UEL ohne zu z\u00f6gern die Forderung des OGBL akzeptieren, <b>mehr Steuergerechtigkeit durch zus\u00e4tzliche Steuerstufen f\u00fcr sehr hohe Einkommen<\/b> herzustellen!<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> <b>Der Vorschlag eines gedeckelten Indexes hat nicht zum Ziel, mehr Lohn- oder soziale Gerechtigkeit zu erreichen, im Gegenteil, es geht schlicht und einfach darum, die normalen L\u00f6hne und damit die Kaufkraft zu senken!<\/b><\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> <b>Dies ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zur vollst\u00e4ndigen Abschaffung des Indexsystems!<\/b><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Gedeckelter Index = sozialer Index?<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die einzigen, die von diesen Einsparungen profitieren, sind die Unternehmen und die Aktion\u00e4re. Ein H\u00f6chstindex w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass sich Arbeitnehmer*innen mit h\u00f6herem Einkommen weniger mit unserem Sozialmodell und seiner sozialen Sicherheit identifizieren.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">K\u00e4me ein gedeckelter Index den niedrigen L\u00f6hne zu Gute?<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Werden Geringverdiener*innen davon profitieren, dass die L\u00f6hne von etwa 45 % der \u00fcbrigen Arbeitnehmer*innen abgebaut werden?&#8221; <strong>&#8211;&gt;<\/strong> Nein.<\/p>\n<p>Der gedeckelte Index w\u00fcrde den Geringverdiener*innen \u00fcberhaupt nicht zugute kommen: Sie w\u00fcrden keinen Cent von dem Geld erhalten, das die Arbeitgeber auf Kosten der anderen Arbeitnehmer*innen einnehmen w\u00fcrden. Schlimmer noch <strong>&#8211;&gt;<\/strong> <strong>Der Druck der Arbeitgeber und ihrer Organisationen auf die Geringverdiener*innen wird steigen!<\/strong><\/p>\n<p>Es w\u00e4re ebenso naiv wie falsch, die allgemeine Ausrichtung der Forderungen der Arbeitgeber zu verkennen: &#8220;Weg mit dem sozialen Mindestlohn, weg mit dem Index, f\u00fcr eine allgemeine Senkung der L\u00f6hne in Luxemburg&#8221;.<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> Im Baugewerbe, im Handwerk, im Handel, in der Reinigungsbranche, im Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe gibt es nur wenige Arbeitnehmer*innen, die mehr als das Doppelte des sozialen Mindestlohns verdienen. Das Patronat wird nicht lockerlassen, bis der \u201esoziale Index\u201c noch &#8220;sozialer&#8221; und &#8220;selektiver&#8221; geworden ist. Dies k\u00f6nnte in mehreren Schritten geschehen: von 2 auf 1,5, dann auf 1,25, dann auf 1x den sozialen Mindestlohn und schlie\u00dflich wird der soziale Index ganz abgeschafft.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Das eigentliche Ziel<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In Luxemburg w\u00fcrde die gesetzlich vorgeschriebene automatische Indexierung zum Ausgleich der Inflation nicht mehr existieren. Der Inflationsausgleich w\u00e4re somit nicht mehr an die L\u00f6hne gekoppelt. Arbeitnehmer*innen mit den niedrigsten Einkommen, die praktisch an der Armutsgrenze leben, w\u00fcrden im Gegenzug h\u00f6chstens eine um 200\u20ac erh\u00f6hte Teuerungszulage und eine Energiepr\u00e4mie erhalten, die ihren Kaufkraftverlust nur teilweise abdecken w\u00fcrde. Haushalte mit mittleren Einkommen w\u00fcrden \u00fcberhaupt keinen Ausgleich mehr erhalten, umso mehr, wenn sie nicht unter einen Kollektivvertrag fallen.<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt; Der gedeckelte Index ist die Vorstufe zur vollst\u00e4ndigen Abschaffung des Index!<\/strong><\/p>\n<h2><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Der Warenkorb<\/span><\/strong><\/h2>\n<p>Einmal im Jahr \u00fcberpr\u00fcft das Statec die Liste der Waren und Dienstleistungen und ihre Gewichtung im Warenkorb. Der Preisindex zeigt unter anderem, wie viel die Verbraucher*innen f\u00fcr welche Waren und Dienstleistungen ausgeben. Er dient als Grundlage f\u00fcr die Berechnung der Inflation.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Erd\u00f6lprodukte aus dem Verbraucherkorb entfernen?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><b>= ein erster Schritt, um die Preisindexierung in Frage zu stellen.<\/b><\/p>\n<p>Aus existenziellen Gr\u00fcnden kann kein Haushalt auf den Konsum von Erd\u00f6lprodukten (+ Erdgas) verzichten. Eine Manipulation des Index f\u00fcr Erd\u00f6lprodukte w\u00fcrde <b>eines der wichtigsten G\u00fcter aus dem Warenkorb<\/b> verbannen und den <b>Schutz der Kaufkraft<\/b> gef\u00e4hrden. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde sie in erster Linie Haushalte mit niedrigem Einkommen treffen, da bei ihnen der Anteil dieser Produkte an ihrem Gesamteinkommen finanziell st\u00e4rker ins Gewicht f\u00e4llt als bei anderen Einkommensgruppen. Gleichzeitig wird eine solche Neutralisierung keineswegs zu weniger Treibhausgasemissionen und einer geringeren Nutzung fossiler Brennstoffe f\u00fchren!<\/p>\n<p>Anstatt den Index zu manipulieren, schl\u00e4gt der OGBL der Regierung vor:<\/p>\n<p><span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<\/span> sich auf <b>den Ausbau und die Verdichtung sowie auf die Qualit\u00e4t des \u00f6ffentlichen Transportangebots<\/b> zu konzentrieren;<br \/>\n<span style=\"color: #e4032e;\">&#8211;<span style=\"color: #000000;\"><b> die Ma\u00dfnahmen des Beihilferegimes zur F\u00f6rderung der Energieeffizienz im Wohnungs- und Mobilit\u00e4tsbereich auszuweiten und sozial gerechter zu gestalten<\/b><\/span><\/span> (einkommensabh\u00e4ngig degressiv staffeln), damit auch Niedriglohngruppen davon profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #e4032e;\">Warum w\u00e4re es unangemessen, Tabak und Alkohol auszuschlie\u00dfen?<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Ausschluss von Tabak und Alkohol h\u00e4tte aus gesundheitspolitischer Sicht keine Auswirkungen, im Gegensatz zu h\u00f6heren Steuern auf diese Produkte. Eine solche Ma\u00dfnahme w\u00fcrde vor allem Arbeitnehmer*innen mit niedrigem Einkommen bestrafen, die nicht unbedingt mehr Tabak- oder Alkoholprodukte konsumieren, aber im Vergleich einen proportional h\u00f6heren Anteil ihres Einkommens investieren m\u00fcssen als besser gestellte Haushalte (Arbeitnehmerkammer: je h\u00f6her das Einkommen, desto geringer der Anteil der Kosten f\u00fcr Tabak und Alkohol an den Gesamtausgaben der Arbeitnehmer*innen).<\/p>\n<p><strong>Der OGBL lehnt ebenfalls ab:<\/strong><\/p>\n<p><b>&#8211; Die zeitliche Verschiebung der Indextranchen.<\/b><\/p>\n<p>Mit den zwischen 2006 und 2013 vorgenommenen \u201eModulationen\u201c (genauer: Manipulationen) des Index, die in der Verschiebung mehrerer Indextranchen bestanden, haben die Unternehmen und der Staat Einsparungen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von \u00fcber einer Milliarde Euro erzielt, und dies auf Kosten der Arbeitnehmer*innen. Der entsprechende reale Kaufkraftverlust f\u00fcr die Arbeitnehmer*innen wurde hingegen nie kompensiert. Der OGBL hat sich gegen diese Indexmanipulationen gewehrt und wird dies auch weiterhin tun. Das normale Funktionieren des Indexmechanismus muss beibehalten werden, wie es die Regierung im \u00dcbrigen im Koalitionsvertrag von 2018 und noch vor kurzem bei der Tripartite im Dezember 2021 zugesagt hatte.<\/p>\n<p><b>&#8211; Die vollst\u00e4ndige Abschaffung des Indexsystems.<\/b><\/p>\n<p>Die Anpassung der L\u00f6hne an die Inflation m\u00fcsste dann in den Kollektivvertragsverhandlungen in den Betrieben behandelt werden. Konflikte w\u00e4ren damit vorprogrammiert, zumal das luxemburgische System der Lohnfestsetzung und -verhandlung schrittweise abgebaut wird.<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt;<\/strong> <b>Jeder, der den Index abschaffen will, greift automatisch unser Modell der Lohnverhandlungen an und gef\u00e4hrdet damit den sozialen Frieden in Luxemburg!<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ver\u00f6ffentlicht am 22. M\u00e4rz 2022<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/Wahrheiten_und__Lugen_uber_den_Index.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahrheiten &amp; L\u00fcgen \u00fcber den Index (PDF)<\/a><\/p>\n<p>&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/Verites_et_mensonges_sur_l_index.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">V\u00e9rit\u00e9s &amp; mensonges sur l\u2019index (PDF<\/a>)<\/p>\n<p>&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/Verdades_e_mentiras_sobre_o_index.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verdades &amp; mentiras sobre o index (PDF)<\/a><\/p>\n<p>&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/Truths_and_lies_about_the_index.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Truths &amp; lies about the index (PDF)<\/a><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":3238,"template":"","categorie_communiques":[41],"syndicat":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\r\n<title>Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index - OGBL<\/title>\r\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\r\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/\" \/>\r\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\r\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\r\n<meta property=\"og:title\" content=\"[:fr]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:de]Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index[:en]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:] - OGBL\" \/>\r\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Index: Was er ist und was er nicht ist Die automatische Lohnindexierung (seit 1975) dient dem Erhalt der Kaufkraft, \u2026\" \/>\r\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/\" \/>\r\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"OGBL\" \/>\r\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-06-21T10:38:52+00:00\" \/>\r\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg\" \/>\r\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"900\" \/>\r\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"433\" \/>\r\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\r\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\r\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"24 Minuten\" \/>\r\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/\",\"name\":\"[:fr]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:de]Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index[:en]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:] - OGBL\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg\",\"datePublished\":\"2022-03-22T09:51:02+00:00\",\"dateModified\":\"2023-06-21T10:38:52+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg\",\"width\":900,\"height\":433},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/\",\"name\":\"OGBL\",\"description\":\"DIE GEWERKSCHAFT\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#organization\",\"name\":\"OGBL\",\"url\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/LOGO_Red_FR-svg.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/LOGO_Red_FR-svg.png\",\"width\":369,\"height\":171,\"caption\":\"OGBL\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\r\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"[:fr]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:de]Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index[:en]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:] - OGBL","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"[:fr]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:de]Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index[:en]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:] - OGBL","og_description":"Der Index: Was er ist und was er nicht ist Die automatische Lohnindexierung (seit 1975) dient dem Erhalt der Kaufkraft, \u2026","og_url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/","og_site_name":"OGBL","article_modified_time":"2023-06-21T10:38:52+00:00","og_image":[{"width":900,"height":433,"url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"24 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/","url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/","name":"[:fr]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:de]Wahrheiten und L\u00fcgen \u00fcber den Index[:en]V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index[:] - OGBL","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg","datePublished":"2022-03-22T09:51:02+00:00","dateModified":"2023-06-21T10:38:52+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Index_Tracte_illustration.jpg","width":900,"height":433},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/verites-et-mensonges-sur-lindex-2\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.ogbl.lu\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"V\u00e9rit\u00e9s et mensonges sur l\u2019index"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#website","url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/","name":"OGBL","description":"DIE GEWERKSCHAFT","publisher":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#organization","name":"OGBL","url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/LOGO_Red_FR-svg.png","contentUrl":"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/LOGO_Red_FR-svg.png","width":369,"height":171,"caption":"OGBL"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/communiques\/2969"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/communiques"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/communiques"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/communiques\/2969\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3238"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"categorie_communiques","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categorie_communiques?post=2969"},{"taxonomy":"syndicat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/syndicat?post=2969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}