{"id":2845,"date":"2021-07-09T13:19:14","date_gmt":"2021-07-09T11:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communiques\/le-logement-au-luxembourg-est-en-crise-ou-sont-les-mesures-anti-crise"},"modified":"2023-06-21T13:58:40","modified_gmt":"2023-06-21T11:58:40","slug":"le-logement-au-luxembourg-est-en-crise-ou-sont-les-mesures-anti-crise","status":"publish","type":"communiques","link":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/communique\/le-logement-au-luxembourg-est-en-crise-ou-sont-les-mesures-anti-crise\/","title":{"rendered":"Das Wohnen in Luxemburg ist in der Krise. Wo bleiben die Antikrisenma\u00dfnahmen?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/child_house.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-33855 alignleft\" style=\"border: 0px none;\" src=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/child_house-644x1024.jpg\" alt=\"The child draws the house with chalk on the asphalt. Selective focus.\" width=\"300\" \/><\/a><strong>Die negativen Prognosen waren eine Untersch\u00e4tzung. Die aktuellen Zahlen zur Preisentwicklung im Bauland und -Immobilienbereich \u00fcbertreffen die schlimmsten Bef\u00fcrchtungen. Ein Ende der Krisenentwicklung ist nicht in Sicht.<\/strong><\/p>\n<p>Die finanzielle \u00dcberbelastung, der immer mehr Haushalte ausgesetzt sind, trifft mittlerweile nicht nur die Mehrheit der Mieter, sondern auch Eigent\u00fcmer, in erster Linie neue Eigent\u00fcmer und junge Menschen. Sie verdeutlicht die soziale Schieflage, die politisch skandal\u00f6s ist, weil sie das \u00fcberfl\u00fcssige Resultat der chronisch verfehlten Wohnungspolitik mehrerer Regierungen ist.<\/p>\n<p>Fakt ist, dass auch die aktuelle Regierung, die mittlerweile seit acht Jahren im Amt ist, es nicht geschafft hat, die Krisenentwicklung in irgend einer Art und Weise einzud\u00e4mmen.<br \/>\nDie Ursache hierf\u00fcr ist ihre Politik der kleinen und zaghaften Schritte, die aufgrund fehlenden Willens und Courage weder ausreicht noch angepasst ist, um die Krisensituation zielf\u00fchrend zu bek\u00e4mpfen. Eine Krise, die im Vergleich dazu mit gro\u00dfen Schritten weiter voranschreitet und die Perspektiven guten Wohnens und Lebens vieler B\u00fcrger vorhersehbar \u00fcber Jahre, vermutlich \u00fcber Jahrzehnte hinweg empfindlich beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Angesichts der Entwicklungen der beiden letzten Jahre interessiert es die Betroffenen nicht, wenn Minister und ihre Parteien ihren politischen Spielraum auf das zu reduzieren versuchen, was im Koalitionsabkommen von 2018 steht. Die Bek\u00e4mpfung der Covid-Pandemie stand auch nicht im Koalitionsabkommen. Und sie wird bekanntlich und erfreulicherweise auch nicht mit Aspirin bek\u00e4mpft. Auch interessiert es die Betroffenen nicht, wenn heute, zweieinhalb Jahre (!) vor den n\u00e4chsten Parlamentswahlen versucht wird, auf zuk\u00fcnftige politische Wahlprogramme zu vertr\u00f6sten. Als w\u00fcrde die Wohnkrise ein 30-monatiges Stillhalteabkommen mit den Regierungsverantwortlichen eingehen.<br \/>\nVergangene falsche oder unterlassene politische Entscheidungen sind im Nachhinein nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Aber ein konsequentes politisches Entgegensteuern kann die Auswirkungen der Vers\u00e4umnisse schrittweise mindern und mittel- bis langfristig sogar beseitigen.<\/p>\n<p>Die Betonung liegt auf \u201ekonsequentes\u201c Entgegensteuern. Eine andere Bezeichnung hierf\u00fcr lautet: \u201eDas Ergreifen von Antikrisenma\u00dfnahmen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Die Vers\u00e4umnisse der Vergangenheit bestimmen das Ausma\u00df der zu ergreifenden Antikrisenma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<p>Die politischen Unterlassungen im Kampf gegen die grassierende Boden- und Immobilienspekulation werden nicht durch die erfolgte Reform der Besteuerung der \u201eFonds d\u2019Investissements Sp\u00e9cialis\u00e9s (FIS)\u201c ausgeglichen. Diese hat eine eklatante Steuerungerechtigkeit, die nie h\u00e4tte eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen, in die Schranken verwiesen. Das ist gut so. Aber die Spitze des Eisbergs der Spekulation im Wohnbereich hat sie bestenfalls sanft gestreift. Mehr nicht.<\/p>\n<p>Die angek\u00fcndigte, l\u00e4ngst f\u00e4llige nationale Steuerma\u00dfnahme gegen das Zur\u00fcckhalten von Bauland bzw. gegen den Leerstand von Wohnungen ist notwendig und wichtig. Unter der Voraussetzung, dass sie, was Umfang und Tiefe anbelangt, f\u00fchlbar sein wird, kann sie der Spekulation in einem Teilbereich zusetzen. Indem sie aber in erster Linie der Mobilisierung der Bauaktivit\u00e4t dient, tr\u00e4gt sie wenig bei im Kampf gegen die allgemeine spekulative Dynamik der ausufernden Verm\u00f6gensanh\u00e4ufung und (Um-)Verteilung von Boden und Immobilien in den H\u00e4nden und zugunsten weniger.<\/p>\n<p>Auf v\u00f6lliges Unverst\u00e4ndnis st\u00f6\u00dft das Gesetzesvorhaben des Wohnungsbauministers zur Reform des Mietvertrags, das, um nur ein Beispiel zu nennen, an einer gesetzlichen Obergrenze der Mietpreise festh\u00e4lt, die anachronistisch losgel\u00f6st und im Widerspruch zu den Fundamentaldaten sowohl der wirtschaftlichen Rendite als auch der Einkommensentwicklung der Bev\u00f6lkerung keine positive Wirkung auf die Preisbildung im Mietbereich haben wird. Der Minister t\u00e4te gut daran, sich von den diesbez\u00fcglichen Vorschl\u00e4gen der Arbeitnehmerkammer inspirieren zu lassen, die u.a. die Mietpreise und ihre Obergrenze an die Einkommensentwicklung der Bev\u00f6lkerung ankoppeln.<\/p>\n<p><strong>Das Gesetzesvorhaben \u201ePacte logement 2.0\u201c hinkt weit hinter dem Notwendigen her<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Gesetzesvorhaben wird, falls es in der vorliegenden Fassung gestimmt wird, den massiven Nachholbedarf beim \u00f6ffentlichen Wohnungsbau und bei den Wohnungen in \u00f6ffentlicher Hand nicht zielf\u00fchrend verringern.<\/p>\n<p>Nachdem die Regierung v\u00f6llig zutreffend festgestellt hatte, dass der \u201ePacte logement 1.0.\u201c gescheitert ist und nichts eingebracht hat, h\u00e4tte man meinen k\u00f6nnen, dass der Gesetzesvorschlag f\u00fcr den \u201ePacte logement 2.0.\u201c das Ruder herumrei\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Es gibt positive Ans\u00e4tze. Fakt ist allerdings auch, dass positive Ans\u00e4tze eben nur Ans\u00e4tze sind und als solche keine befriedigende Antwort auf das Krisenproblem hergeben.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><em>Die angek\u00fcndigte, <\/em><em>l\u00e4ngst f\u00e4llige nationale<\/em><br \/>\n<em>\u00a0Steuerma\u00dfnahme gegen <\/em><em>das Zur\u00fcckhalten von <\/em><br \/>\n<em>Bauland bzw. gegen <\/em><em>den Leerstand von <\/em><br \/>\n<em>Wohnungen ist <\/em><em>notwendig &amp; wichtig<\/em><\/h2>\n<p>Der erste Ansatz ist der, dass bei neuen Bebauungspl\u00e4nen der prozentuale Abgabeanteil des Baugrunds an die \u00f6ffentliche Hand definitiv in \u00f6ffentlicher Hand bleiben soll. Der zweite ist der, dass dieser Baugrund von den privaten Bautr\u00e4gern ohne finanzielle Gegenleistung an die \u00f6ffentliche Hand abgetreten werden muss.<\/p>\n<p>Und jetzt zur Kritik. Der zweite Ansatz, der in einem \u00c4nderungsvorschlag zum initialen Gesetzesvorhaben von der Regierung eingebracht wurde, wird unn\u00f6tigerweise und kontraproduktiv sehr teuer erkauft. Als \u201eGegenleistung\u201c an die privaten Bautr\u00e4ger soll erstens der im initialen Gesetzesvorhaben vorgesehene prozentuale Abgabeanteil des Baugrunds an die \u00f6ffentliche Hand (neue Bebauungspl\u00e4ne, bei denen bislang nicht bebaubarer Grund in Bauland umklassiert wird) massiv gesenkt werden. Und zweitens soll zus\u00e4tzlich bei allen neuen Bebauungspl\u00e4nen (also auch bei solchen, die bereits als Bauland ausgewiesen sind) die erlaubte Bebauungsdichte des gesamten Bebauungsplans um 10% erh\u00f6ht werden. Das Verdienen goldener Nasen inklusive Luxusuhren soll abstrichlos fortgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was der Wohnungsminister der \u00d6ffentlichkeit als \u201eWin-Win\u201c-Situation zu verkaufen versucht, demonstriert nicht nur die zaghafte und unzul\u00e4ngliche politische Bek\u00e4mpfung der Wohnungskrise. Das von der Regierung mitgelieferte Rechenbeispiel motiviert die oben beschriebene \u201eGegenleistung\u201c als Absicherung einer 25% Gewinnmarge (!!!) f\u00fcr die privaten Bautr\u00e4ger! Die Lobbyisten der privaten Bautr\u00e4ger verdienen Respekt. Sie haben gute Arbeit geleistet. Auf Kosten des prozentualen Anteils an Baugrund f\u00fcr den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau.<\/p>\n<p>Der Wohnungsminister und mit ihm die ganze Regierung sind vor einer der Hauptursachen der Wohnungskrise, n\u00e4mlich der Renditenjagd im Immobilienbereich, eingeknickt. Als erste Reaktion hatte der OGBL am 6. April seine Ablehnung treffend mit dem Satz \u201eWer kleine Br\u00f6tchen b\u00e4ckt, wird die Wohnungskrise nicht meistern\u201c betitelt.<br \/>\nDie Forderung der Gewerkschaft lautet ganz einfach: Der im initialen Gesetzesvorhaben vorgesehene prozentuale Anteil an Baugrund f\u00fcr den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau muss wieder auf den Tisch! Und bei neuen Bebauungspl\u00e4nen auf bereits bestehendem Bauland muss die Erh\u00f6hung der erlaubten Bebauungsdichte zu einer Erh\u00f6hung des prozentualen Anteils an Baugrund f\u00fcr den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau f\u00fchren.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen ist es zu bedauern, dass der Gesetzesvorschlag in Bezug auf den prozentualen Anteil an Baugrund f\u00fcr den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau keinen pr\u00e4zisen Mindestanteil von \u00f6ffentlichen Mietwohnungen vorschreibt. Der Nachholbedarf an Mietwohnungen in \u00f6ffentlicher Hand ist enorm. Zumindest m\u00fcsste das Gesetz einen solchen Mindestanteil solange verbindlich vorschreiben bis sich der Krisendruck auf die mietenden Haushalte signifikativ abgeschw\u00e4cht hat.<\/p>\n<p><strong>Seit Jahrzehnten hat die Politik den R\u00fcckgang des Anteils an gemeinn\u00fctzigen Wohnungen in \u00f6ffentlicher Hand verschuldet.<\/strong><\/p>\n<p>L\u00e4ngst h\u00e4tte sie aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung Luxemburgs und die durch sie ausgel\u00f6ste Nachfrage an zus\u00e4tzlichem Wohnraum eine konsequente Ankurbelung des gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaus und die Erh\u00f6hung seines proportionalen Bestands vornehmen m\u00fcssen. Eine Regierung nach der anderen hat es nicht getan und tatenlos den Wohnbereich dem Wirken der sogenannten \u201efreien Marktkr\u00e4fte\u201c \u00fcberlassen, statt eine Marktkorrektur vorzunehmen. Die Konsequenzen dieser politischen Fehlleistung sind bekannt.<\/p>\n<p>Dass ein hoher Bestand an gemeinn\u00fctzigen Wohnungen in \u00f6ffentlicher Hand nicht nur die unverzichtbare Antwort auf soziale Wohnungsbed\u00fcrfnisse ist, sondern ebenfalls eind\u00e4mmend auf die Boden- und Immobilienspekulation und auf deren Preisspiralen wirkt, beweist sich am eindrucksvollsten am Beispiel der Wohnungspolitik der Stadt Wien, die zu keinem Zeitpunkt ihr mittlerweile jahrhundertaltes Modell abgebrochen hat, sondern es st\u00e4ndig weiter ausbaut und an die modernen Entwicklungen und Bed\u00fcrfnisse im Wohnbereich angepasst hat und dies auch weiterhin tut.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die gegenw\u00e4rtige Ausgangslage in Luxemburg nicht mit der der Stadt Wien zu vergleichen, weil die ja im Gegensatz zu Luxemburg den \u00f6ffentlichen Wohnungsbereich priorit\u00e4r behandelt hat. Aber ein entschlossener politischer und gesetzlicher Einstieg in ein solches Modell ist ein Zielweg zur \u00dcberwindung der historischen Vers\u00e4umnisse und der Akzentsetzung im Kampf gegen die Wohnkrise.<\/p>\n<p><strong>Die F\u00f6rderung des Baus gemeinn\u00fctziger Wohnungen: eine Investition, die sich finanziell lohnt!<\/strong><\/p>\n<p>In der Diskussion \u00fcber die F\u00f6rderung von gemeinn\u00fctzigen Wohnungen in \u00f6ffentlicher Hand wird vonseiten der Politik immer wieder der Einwand des hierf\u00fcr vermeintlich hohen finanziellen Aufwands und fehlender kommunaler und staatlicher Finanzierungsmittel eingebracht. Dieser Einwand ist zu eng gedacht und erweist sich bei n\u00e4herer Betrachtung als falsch.<\/p>\n<p>Wie eben vermerkt, wirkt sich ab einem bestimmten Volumen der gemeinn\u00fctzige Wohnungspark in \u00f6ffentlicher Hand als preisstabilisierend, in unserem Fall als eind\u00e4mmend auf die spekulative Preisexplosion.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfen in Bezug auf die \u00f6ffentlichen Finanzen die negativen Auswirkungen der Wohnungskrise nicht au\u00dfer Acht gelassen werden.<\/p>\n<p>Die \u00dcberbelastung der Haushalte durch den krisenbedingten Anstieg der Wohnkosten vermindern die Wirkung der staatlichen Sozialleistungen. Gegen die weitere Erh\u00f6hung des Armutsrisikos und der sozialen Ungleichheit werden zus\u00e4tzliche \u00f6ffentliche finanzielle Mittel flie\u00dfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Preisexplosion im Immobilienbereich bindet immer h\u00f6here Anteile der Einkommen der Bev\u00f6lkerung, sei es aufgrund der Mietpreise oder der Kreditverschuldung beim Wohnungskauf. Das Absenken der Kaufkraft verschlechtert nicht nur die materiellen Lebensperspektiven der B\u00fcrger, sondern schl\u00e4gt sich ebenfalls negativ auf die wirtschaftliche Dynamik des Binnenmarktes und auf seine fiskalischen Abgaben nieder.<\/p>\n<p>Andere negativen Auswirkungen sind u.a. die verringerten finanziellen Spielr\u00e4ume f\u00fcr klima- und umweltfreundliche Investitionen im luxemburgischen Wohnpark, was wiederum den Druck auf notwendige \u00f6ffentliche Finanzhilfen zum Zweck des Erreichens der Klimaziele erh\u00f6ht. Finanzhilfen, die es nebenbei erw\u00e4hnt, unverst\u00e4ndlicherweise an sozialen Komponenten fehlen.<\/p>\n<p><strong>Eine koh\u00e4rente Politik der Krisenbek\u00e4mpfung erfordert den fiskalischen Eingriff in die Spekulation im Immobilienbereich.<\/strong><\/p>\n<p>Der Prozess der (Um-)Verteilung von Boden und Immobilien hat ein Ausma\u00df angenommen, das gesellschaftlich nicht l\u00e4nger vertretbar ist.<\/p>\n<p>Der ausufernden Verm\u00f6gensanh\u00e4ufung in den H\u00e4nden weniger und der ihr zugrunde liegende Antrieb der profitablen Kapitalanlage widersprechen den Wohnbed\u00fcrfnissen und -interessen der Allgemeinheit und verletzen das Grundrecht auf Wohnen.<\/p>\n<p>Letzteres erfordert, wie es der OGBL vorschl\u00e4gt, die Einf\u00fchrung einer progressiven Steuer, die ab einer bestimmten H\u00f6he des privaten Besitzstandes an Bauland und Immobilien einsetzt.<\/p>\n<p>Die angek\u00fcndigte Reform der Grundsteuer bietet sich hierf\u00fcr als eine gute Gelegenheit an. Sie w\u00e4re nicht nur ein wichtiger sozialer Schritt gegen die Spekulation und gegen die ungerechte Verteilung, sondern gleichzeitig ein finanzieller Hebel f\u00fcr die F\u00f6rderung des gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaus in \u00f6ffentlicher Hand. Dabei sollte daf\u00fcr gesorgt werden, dass die Grundsteuer f\u00fcr das Eigenheim neutralisiert bzw. einen Steuerfreibetrag vorsieht.<\/p>\n<p>Die Notwendigkeit der Verteuerung der Spekulation steht als unverzichtbare Antikrisenma\u00dfnahme jetzt an. Wer dabei auf kommende Wahlprogramme verweist, verliert und verspielt mindestens drei Jahre und vertr\u00f6stet auf den hypothetischen Ausgang der Parlamentswahl und auf ein ebenso hypothetisches Koalitionsabkommen im Jahr 2023. So bek\u00e4mpft man keine Krise!<\/p>\n<p>Und wer bereits jetzt zu kommenden Wahlprogramme \u00fcbergeht, der sollte andere wichtige Themen behandeln, wie z.B. Preiskontrollen und -deckelungen bei der Erschlie\u00dfung neuen Baulands oder die gesetzliche Einschr\u00e4nkung des spekulativen Aufkaufs von Boden und Immobilien im Allgemeinen und durch ausl\u00e4ndisches Kapital im Besonderen. An Themen f\u00fcr die weitere Krisenbek\u00e4mpfung fehlt es wahrlich nicht.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":3356,"template":"","categorie_communiques":[41],"syndicat":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\r\n<title>Das Wohnen in Luxemburg ist in der Krise. 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