{"id":2843,"date":"2021-07-09T12:48:36","date_gmt":"2021-07-09T10:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communiques\/tirer-les-bonnes-lecons-de-la-crise"},"modified":"2023-06-21T14:00:47","modified_gmt":"2023-06-21T12:00:47","slug":"tirer-les-bonnes-lecons-de-la-crise","status":"publish","type":"communiques","link":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/communique\/tirer-les-bonnes-lecons-de-la-crise\/","title":{"rendered":"Die richtigen Lehren aus der Krise ziehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eDie richtigen Lehren aus der Krise ziehen\u201c. Wie bei vergangenen Krisen hat dieser belehrende Satz jetzt wieder Hochkonjunktur. Er wirkt beruhigend, weil er der Krise etwas Positives abgewinnt. Er ist zugleich ein gef\u00e4hrlicher Satz, weil er die naive Illusion erweckt, dass gewonnene Erkenntnisse im Selbstlauf zu positiven Ver\u00e4nderungen f\u00fchren werden.<em><br \/>\n<\/em><\/strong><br \/>\nWurden etwa nach der Finanzkrise 2008\/2009 die richtigen Lehren gezogen?<br \/>\nErinnern wir uns. Zum Zeitpunkt des Krisenausbruchs und w\u00e4hrend der ersten Phase ihres Verlaufs konkurrierten f\u00fchrende Politiker in erstaunlich kritischen Stellungnahmen. Vom notwendigen \u201eAbspecken\u201c des Neoliberalismus bis zu weitreichenden Reformen der Finanzwelt war die Rede.<\/p>\n<p>Die internationale Gewerkschaftsbewegung sch\u00e4tzte die Situation richtig ein.<br \/>\nAuch in Luxemburg gingen am 16. Mai 2009 30.000 Demonstranten auf die Stra\u00dfe und k\u00e4mpften gegen das was dieselben Politiker im Visier hatten: Austerit\u00e4tspolitik und sozialer Abbau.<\/p>\n<p>Wir haben nichts vergessen: die Austerit\u00e4tspolitik von 2010 bis zum \u201eZukunftspak\u201c im Jahre 2014, die Angriffe auf unser Indexsystem bis 2013, die r\u00fcckschrittliche Pensionsreform im Jahre 2013, die Zunahme der steuerlichen Belastungen f\u00fcr die unteren und mittleren Einkommensschichten u.a.m.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu blieb von den angek\u00fcndigten Reformen der Finanzwelt nicht viel \u00fcbrig und die neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik wurden munter fortgesetzt.<\/p>\n<p>Leistungen und Strukturen der \u00f6ffentlichen Dienste und der sozialen Sicherheit wurden abgebaut, geschw\u00e4cht und durch private Kommerzialisierung ersetzt. Die staatlichen Finanzkapazit\u00e4ten wurden aufgrund massiver Steuererleichterungen f\u00fcr die besitzende Oberschicht, ob bei ihren Betrieben, Kapitaleink\u00fcnften, Verm\u00f6gen und Erbschaften ausgeh\u00f6hlt.<\/p>\n<p>Ohne den Widerstand der linken Parteien, der Gewerkschaftsbewegung und der fortschrittlichen Organisationen der Zivilgesellschaft h\u00e4tte diese Gesellschaft des R\u00fcckschritts eine noch gr\u00f6\u00dfere Dimension und Breite angenommen.<\/p>\n<p>Wenn jetzt weltweit festgestellt wird, dass die Pandemie die sozialen Ungleichheiten weiter vertieft hat, dann hat diese Situation sehr viel mit Defiziten bei der Sozialstaatlichkeit zu tun. Defizite, die vielerorts auf der Welt, insbesondere in der sogenannten westlichen Welt j\u00fcngeren Ursprungs sind.<\/p>\n<p><strong> Die wichtigste politische Entscheidung f\u00fcr den gesellschaftlichen Fortschritt<\/strong><\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Lehren, die bereits jetzt gezogen werden kann, ist die, dass die Covid-19-Pandemie klar vor Augen f\u00fchrt, wie unabk\u00f6mmlich gut funktionierende \u00f6ffentliche Dienste und eine stark aufgestellte Soziale Sicherheit sind.<\/p>\n<p>Sowohl unter dem Aspekt der Gesundheitsversorgung als auch unter dem Gesichtspunkt der sozialen Absicherung der Menschen. Dar\u00fcber hinaus sind sie, zusammen mit einem finanzstarken Staat die tragende S\u00e4ule f\u00fcr die Stabilisierung und Wiederherstellung der gesamten wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten in der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Wenn also jetzt richtige Konsequenzen zu ziehen sind, sollten wir mit der wichtigsten anfangen.<\/p>\n<p>Die kapitalistische Finanzkrise 2008\/2009 offenbarte den Irrweg der neoliberalen Politik und ihrer Wirtschafts- und Finanzwelt, die Covid-Krise best\u00e4tigt ihn.<\/p>\n<p>Das tun auch die Klima- und Umweltkrise, die Krise der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, die neue Rekordsumme bei der milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung und als logische Konsequenz dieser Krisen die nationalen und internationalen politischen Instabilit\u00e4ten und Demokratieverluste.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><em>\u2026 die Pandemie hat <\/em><br \/>\n<em>die sozialen <\/em><br \/>\n<em>Ungleichheiten<\/em><br \/>\n<em>weweiter vertieft \u2026<\/em><\/h2>\n<p>Der Weg aus der Covid-Krise kann und darf nicht als von den anderen Krisen losgel\u00f6st betrachtet werden.<\/p>\n<p>Die wichtigste politische Entscheidung kann deshalb nur eine sein: Die neoliberale Politik der Gestaltung der Wirtschaft, der Finanz und der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums muss geschw\u00e4cht und zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden. Die Perspektive ihrer \u00dcberwindung zum leitenden Prinzip unserer Gesellschaft und der Politik werden.<\/p>\n<p>Der konkrete Anfang muss die radikale Absage an eine Neuauflage der Austerit\u00e4tspolitik sein und die soziale Gerechtigkeit muss in den Fokus der Politik r\u00fccken.<\/p>\n<p><strong> \u201eEine Gerechtigkeitsspritze f\u00fcr alle\u201c<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAm 21. April 2021 ver\u00f6ffentlichte die Direktion der \u00d6ffentlichen Finanzen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) eine Beachtung verdienende Stellungnahme unter dem Titel \u201eEine Gerechtigkeitsspritze f\u00fcr alle\u201c. Im Anschluss an die Feststellungen, dass die bestehende soziale Ungleichheit sich im Verlauf der Covid-19-Krise weltweit verst\u00e4rkt hat und dass \u201edie Covid-19-Krise deutlich gemacht hat, wie wichtig ein qualitativ hochwertiges Sozialschutzsystem ist, das schnell aktiviert werden kann\u201c wird neben der F\u00f6rderung der \u00f6ffentlichen Dienstleistungen eine \u201eVerst\u00e4rkung der Umverteilungspolitik\u201c gefordert.<\/p>\n<p>Um den Kreislauf der Ungleichheit zu durchbrechen seien \u201eVor- und Umverteilungspolitiken\u201c erforderlich. Eine Vorverteilungspolitik f\u00fcr den Zugang zu \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und hochwertigen Arbeitspl\u00e4tzen. Dies w\u00fcrde eine \u201eVerringerung der Einkommensungleichheit bereits vor der ebenfalls notwendigen Umverteilung durch Transfers und Steuern erm\u00f6glichen\u201c.<\/p>\n<p>Mit Nachdruck wird f\u00fcr die Finanzierung dieser Politik die \u201eMobilisierung der steuerrechtlichen Kapazit\u00e4ten\u201c als notwendig erachtet. Es wird empfohlen, dass \u201eviele L\u00e4nder auf Erbschafts- und Verm\u00f6genssteuern\u201c zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnten, bzw. die \u201eSteuer progressiver machen k\u00f6nnten, da sie die M\u00f6glichkeit haben, die oberen Grenzsteuers\u00e4tze f\u00fcr Privatpersonen zu erh\u00f6hen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Noch nie hat es eine solche N\u00e4he zwischen IWF-Vorschl\u00e4gen und Vorschl\u00e4gen des OGBL gegeben<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den OGBL sind die Absicherung und der Ausbau \u00f6ffentlicher Dienstleistungen, ob im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bildungswesen, im Transportbereich oder bei anderen staatlichen und kommunalen Dienstleistungen, seit jeher priorit\u00e4re Anliegen.<\/p>\n<p>Im Gesundheitswesen haben Privatisierung und Profitlogik nichts verloren. Den gesellschaftlichen Schaden, den sie seit Jahren in vielen L\u00e4ndern der Welt anrichten trat im Verlauf der Covid-19-Pandemie deutlich zu Tage.<\/p>\n<p>Die Regierung ist dringend, ohne weiteren Zeitverzug dazu aufgefordert ist, ohne Wenn und Aber und mit aller Konsequenz die brisant aktuellen, sehr aggressiven Bestrebungen f\u00fcr eine private Kommerzialisierung des Gesundheitswesens, insbesondere im ambulanten Bereich, zu stoppen und, im Gegensatz dazu, ebenso konsequent den Ausbau des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens zur absoluten Priorit\u00e4t zu machen. Diese Sto\u00dfrichtung muss u.a. zum leitenden Prinzip der Diskussionen auf dem sogenannten \u201eGesondheetsd\u00ebsch\u201c werden.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der offiziellen Pr\u00e4sentation ihres elften Sozialpanoramas hat die Arbeitnehmerkammer die weitere Zunahme der sozialen Ungleichheiten in Luxemburg festgestellt. Die Schere zwischen den unteren bzw. mittleren Einkommen und den hohen Einkommen klafft noch weiter auseinander, das Armutsrisiko liegt nun \u00fcber dem europ\u00e4ischen Mittelwert und bei den sogenannten \u201eworking poor\u201c nimmt Luxemburg jetzt die Spitzenposition in Europa ein.<\/p>\n<p>Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass auch Luxemburg eine, wie es der IWF formuliert, \u201eGerechtigkeitsspritze f\u00fcr alle\u201c \u00fcber eine gezielte Umverteilungspolitik braucht.<\/p>\n<p><strong> Die Steuerlandschaft ruft seit langem nach einer guten Dosis an mehr Gerechtigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Steuerreform von 2017 hat im Wesentlichen nur die seit 2009 erlittenen zus\u00e4tzlichen Steuerbelastungen ausgeglichen, die infolge der Nichtanpassung der Steuertabelle an die Inflationsentwicklung, der sogenannten \u201ekalten Progression\u201c entstanden waren und die, proportional gesehen, vor allem die Kaufkraft der unteren und mittleren Einkommensschichten mindert.<\/p>\n<p>Wenngleich im Verlauf der letzten Jahre, die Inflationsbewegung verlangsamt ist, so bleibt der Umstand, dass seit 2017 die \u201ekalte Progression\u201c wiedereingesetzt hat. Die kaufkraftfressenden Steuererh\u00f6hungen k\u00f6nnen nur dann grunds\u00e4tzlich aus der Welt geschafft werden, wenn die Regierung endlich den seit langem geforderten Mechanismus der automatischen Anpassung der Steuertabelle an die Inflationsentwicklung einf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mehr Steuergerechtigkeit bei gleichzeitiger Erh\u00f6hung der steuerlichen Progressivit\u00e4t setzt einerseits eine Entlastung der unteren und mittleren Einkommen \u00fcber den Weg einer Streckung der bestehenden Steuerprogression, und andererseits f\u00fcr hohe Einkommen den Ausbau der Steuerprogression mittels zus\u00e4tzlicher Steuerstufen und entsprechender Erh\u00f6hung des Spitzensteuersatzes voraus. An der Regierung Farbe zu bekennen.<\/p>\n<p>Eine Hauptursache f\u00fcr die ungerechte Verteilung der Steuerlast ist die Schieflage bei der Besteuerung der Kapitaleink\u00fcnfte im Vergleich zu den Lohneinkommen. Eine \u201eMobilisierung der steuerlichen Kapazit\u00e4ten\u201c des Staates setzt die h\u00f6here Besteuerung der Kapitaleink\u00fcnfte voraus. Eine Aufgabe, der sich die Regierung ebenfalls stellen muss.<br \/>\nEine St\u00e4rkung finanzieller Kapazit\u00e4ten f\u00fcr \u00f6ffentliche Zukunftsinvestitionen im Allgemeinen und f\u00fcr den Klimaschutz und die Sicherung der nat\u00fcrlichen Ressourcen im Besonderen und f\u00fcr eine sozial gerechte Strategie der Krisen\u00fcberwindung verbietet ebenfalls eine Steuerpolitik, die auf eine weitere Absenkung der Betriebsbesteuerung abzielt. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die aktuelle Regierung diese bereits zweimal abgesenkt hat.<\/p>\n<p><strong> Die Umverteilungsfrage stellt sich ebenfalls im Zusammenhang mit der Bek\u00e4mpfung der Wohnkrise<br \/>\n<\/strong><br \/>\nNeben der Entwicklung der Einkommensunterschiede und der ungerechten Besteuerung der Einkommen ist es in erster Linie die Wohnkrise, die die soziale Ungleichheit in Luxemburg vertieft. Sowohl in Bezug auf die Wohnm\u00f6glichkeiten, auf die Wohnqualit\u00e4t als auch auf die allgemeinen materiellen Perspektiven wachsender Teile der Bev\u00f6lkerung.<br \/>\nDie finanziellen Belastungen bei den Wohnkosten haben f\u00fcr die untere Einkommensschicht das Ma\u00df des Ertr\u00e4glichen \u00fcberschritten und zunehmend trifft diese Entwicklung auch auf mittlere Einkommensschichten zu. Und es sind nicht nur mehr die mietenden Haushalte, die davon betroffen sind.<\/p>\n<p>Der Prozess der (Um-)Verteilung von Boden und Immobilien zugunsten der oberen Einkommensschicht hat ein Ausma\u00df angenommen, das nicht mehr vertretbar ist.<br \/>\nNur \u00fcber den Weg einer gesetzlichen Steuerregulierung wird es m\u00f6glich sein, dieser ausufernden Verm\u00f6gungsanh\u00e4ufung auf Kosten der Allgemeinheit und des Grundrechts Wohnen entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Der diesbez\u00fcgliche Appell des OGBL an die f\u00fcr die Reform der Grundsteuer verantwortliche Innenministerin lautet: eine st\u00e4rkere Besteuerung des aus spekulativen Gr\u00fcnden brachliegenden Baulands reicht nicht aus!<\/p>\n<p>Einer exzessiven Anh\u00e4ufung von Bauland und Immobilien in den H\u00e4nden weniger kann nur durch die Einf\u00fchrung einer progressiven Grundsteuer Einhalt geboten werden.<br \/>\nUnd sollte es die Regierung nicht \u00fcber den Weg der Grundsteuer machen wollen, dann muss sie es in dieser Legislaturperiode \u00fcber den Weg einer anderen Form der progressiven Verm\u00f6gensbesteuerung f\u00fcr diesen Besitzbereich machen.<\/p>\n<p align=\"right\"><b><i>Nora Back, Andr\u00e9 Roeltgen<br \/>\nJuli 2021<\/i><\/b><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":3358,"template":"","categorie_communiques":[41],"syndicat":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\r\n<title>Die richtigen Lehren aus der Krise ziehen - OGBL<\/title>\r\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\r\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/tirer-les-bonnes-lecons-de-la-crise\/\" \/>\r\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\r\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\r\n<meta property=\"og:title\" content=\"[:fr]Tirer les bonnes le\u00e7ons de la crise[:de]Die richtigen Lehren aus der Krise ziehen[:en]Tirer les bonnes le\u00e7ons de la crise[:] - OGBL\" \/>\r\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eDie richtigen Lehren aus der Krise ziehen\u201c. 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