{"id":2811,"date":"2021-04-28T11:05:45","date_gmt":"2021-04-28T09:05:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communiques\/il-faut-arreter-la-vague-de-privatisation-du-systeme-de-sante"},"modified":"2023-06-22T09:41:21","modified_gmt":"2023-06-22T07:41:21","slug":"il-faut-arreter-la-vague-de-privatisation-du-systeme-de-sante","status":"publish","type":"communiques","link":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/communique\/il-faut-arreter-la-vague-de-privatisation-du-systeme-de-sante\/","title":{"rendered":"Stoppt die Privatisierungswelle im Gesundheitswesen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Zuerst die \u201eAff\u00e4re Cloche d\u2019Or\u201c und dann die \u201eAff\u00e4re Junglinster\u201c. Im Wesentlichen illustrieren beide F\u00e4lle die Offensive des privaten Kommerzes im luxemburgischen Gesundheitswesen. Sogenannte \u201eMinikliniken\u201c, vom Radiologiezentrum inklusive IRM und Scanner bis hin zur Poliklinik, privat kapitalisiert und profitorientiert sind in Planung oder bereits im Entstehen. Die Profite dieser Privatkliniken sollen \u00fcber die Tarife unserer Sozialen Sicherheit und \u00fcber die Eigenbeitr\u00e4ge der Patienten eingefahren werden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Bekanntwerden der \u201eAff\u00e4re Junglinster\u201c richtete die liberale \u00c4rzteschaft (AMMD) einen politischen Hilfeschrei an die Gesundheitsministerin und an den Minister der Sozialen Sicherheit. Doch leider war dies keine Kritik an der Kommerzialisierung unseres Gesundheitswesens, sondern widerspiegelte lediglich korporatistisches Eigeninteresse. Die AMMD hatte nicht damit gerechnet, dass andere Haifische danach trachten, ihr den Markt mit der Gesundheit streitig zu machen.<\/p>\n<p>Dies alles hat nichts mehr mit fortschrittlichen Visionen f\u00fcr die Zukunft unseres Gesundheitswesens zu tun. Im Gegenteil. Das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen soll Schritt f\u00fcr Schritt demontiert werden. Zugleich auch die Soziale Sicherheit, wie wir sie heute kennen.<\/p>\n<p>Naiv ist der, der noch daran glaubt, dass ein nach kommerziellen Profitregeln funktionierender Gesundheitsmarkt wichtige soziale Errungenschaften, wie beispielsweise die obligatorische Konventionierung der medizinischen und pflegerischen Leistungen mitsamt ihrer Tarifbildung, nicht angreifen w\u00fcrde. Dies wird geschehen, und zwar schrittweise, bis die obligatorische Konventionierung definitiv nicht mehr allgemein bindend sein wird und sie bestenfalls zerst\u00fcckelt und, zu einer \u201eMinimalversorgung\u201c zur\u00fcckgest\u00fctzt wird, falls dieser Entwicklung kein Einhalt geboten wird.<\/p>\n<p>Die kommerzielle Liberalisierung unseres Gesundheitswesens wird die Liberalisierung der Tarife nach sich ziehen. Konsequenz wird eine\u00a0 Kostenexplosion ohne Gegenleistung sein.<br \/>\nSie wird, wie wir es aus anderen L\u00e4ndern kennen, in die Zweit- bzw. Drittklassenmedizin und Pflege in Luxemburg einm\u00fcnden. Die Lobbyisten des privaten Versicherungsmarkts mit der Gesundheit reiben sich jetzt schon die H\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Patronatsorganisationen werden diese Entwicklung mit Wohlwollen aufnehmen und sie begleiten. Erinnern wir uns, um ein Beispiel zu nennen, an die bislang gl\u00fccklicherweise gescheiterten Versuche der Arbeitgeber, das parit\u00e4tische System der Sozialbeitr\u00e4ge in Frage zu stellen.<\/p>\n<p>Wo bleibt die politische Gegenwehr? Eine Gegenwehr, die sich nicht darauf beschr\u00e4nkt, defensiv die Sch\u00fctzengr\u00e4ben st\u00e4ndig nach hinten zu verlagern, sondern die offensiv das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen als sozial fortschrittliches Gegenst\u00fcck im Interesse aller absichert, st\u00e4rkt und ausbaut.<\/p>\n<p>Es ist n\u00e4mlich nicht so, dass es der medizinisch-technische Fortschritt ist, der dar\u00fcber entscheidet, ob sich im Gesundheitswesen der private Kommerz ausbreitet oder nicht. Der medizinisch-technische Fortschritt er\u00f6ffnet \u201elediglich\u201c neue M\u00f6glichkeiten der Diagnostik, der Therapie und der Pflege. Weniger invasiv, weniger station\u00e4r, weniger zeitraubend, wirkungsvoller und schonender. Mit neuen Qualit\u00e4ten und Erkenntnissen.<\/p>\n<p>Ob allerdings diese neuen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle zug\u00e4nglich, oder aber, einfach ausgedr\u00fcckt, von der Einkommenssituation des Menschen abh\u00e4ngig sein werden, entscheidet nicht der medizinisch-technische Fortschritt, sondern die Politik.<\/p>\n<p>Sollte der universelle Zugang zu den Gesundheitsleistungen abgesichert werden, dann muss die luxemburgische Gesundheitspolitik ihre seit Jahren chronisch fortgesetzten Vers\u00e4umnisse \u00fcberwinden und ohne weiteren Zeitverlust jene Reformen in die Wege leiten, die notwendig sind, um die Organisation und Struktur des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens an die Entwicklungen des medizinisch-technischen Fortschritts anzupassen und auszubauen. Um unser Gesundheitswesen gesetzlich abzusichern gegen einen profitorientierten Gesundheitsmarkt in den H\u00e4nden privater Personen oder Gesellschaften.<\/p>\n<p>Die politischen Spielr\u00e4ume sind vorhanden, trotz der grundlegend falschen Zielsetzungen der neoliberalen Politik und Gesetzgebung auf Ebene der Europ\u00e4ischen Union, die die nationalen Gesundheitswesen einer kapitalistischen Profitlogik unterwerfen wollen.<\/p>\n<p>Vergleichbar mit dem Krankenhauswesen muss ebenfalls im ambulanten Bereich der Aufbau und die F\u00f6rderung von \u00f6ffentlichen Leistungsstrukturen das leitende Prinzip der Gesundheitspolitik sein.<\/p>\n<p>Dringend erfordert ist eine umfassende Bed\u00fcrfnisanalyse, die neben der station\u00e4ren Versorgung alle Bereiche der ambulanten Gesundheitsversorgung erfasst. Sie muss in eine mehrj\u00e4hrliche Planung aller wesentlichen Bestandteile der Leistungsf\u00e4higkeit des Gesundheitswesens einm\u00fcnden.<\/p>\n<p>Neben einer Reform der Krankenhausplanung muss es zu einer gesetzlichen Planung und Regulierung der ambulanten Bereiche kommen. Diese beinhaltet die einzelnen pflegerischen und medizinischen Leistungsbereiche und ihre professionelle Ausstattung, ihr fl\u00e4chendeckendes Leistungsnetz, die Struktur und der Umfang der notwendigen medizinisch-apparativen und administrativen Ausstattung. Ebenso m\u00fcssen in einem solchen Plan die Konzeptualisierung und der Aufbau der Versorgungs- und Behandlungsketten und ihrer Vernetzungen, die zu vollziehenden Investitionen und der Aufwand der notwendigen \u00f6ffentlichen Finanzierung definiert werden.<\/p>\n<p>Der sogenannte \u201evirage ambulatoire\u201c ist ein zentraler Themenpunkt des aktuell stattfindenden \u201eGesondheetsd\u00ebsch\u201c. Bei der Diskussion \u00fcber die Leistungsverschiebung von der station\u00e4ren Versorgung hin zu mehr ambulanter Behandlung muss der Aufbau und die F\u00f6rderung \u00f6ffentlicher Strukturen und Einrichtungen die absolut richtungsweisende Priorit\u00e4t genie\u00dfen. Diesbez\u00fcglich gilt es folgende Punkte zu beachten:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Entwicklung ambulanter Einrichtungen au\u00dferhalb der Krankenh\u00e4user muss statutarisch in die Betriebsstruktur der Krankenh\u00e4user eingebettet werden.<\/li>\n<li>Erg\u00e4nzend dazu muss der Aufbau einer neuen nationalen \u00f6ffentlichen Struktur mit dezentral-ambulanter Ausrichtung dringlich ins Auge gefasst werden. Diese nationale \u00f6ffentliche Einrichtung w\u00fcrde nicht nur dezentrale Leistungsstrukturen insbesondere f\u00fcr extrahospitale Diagnostik, Therapie und invasive chirurgische Leistungen in besonders kostenintensiven Bereichen und Spezialisierungen anbietet, sondern ebenfalls die allgemeine Medizin und die Psychodiagnostik und \u2013therapie einschlie\u00dft.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nur so ist eine fortschrittliche Ausrichtung und Anpassung des luxemburgischen Gesundheitswesens zu gew\u00e4hrleisten. Andere er\u00f6rterten Varianten m\u00fcssen unter den Tisch fallen, weil sie jener privaten Kommerzialisierung T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen, die fatale Auswirkungen auf unser Gesundheitswesen und auf die Soziale Sicherheit haben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Absicherung bzw. Ausbaus der \u00f6ffentlichen Gesundheitsversorgung muss der Entwicklung der Salariatsmedizin in Luxemburg ein besonderer Stellenwert zugemessen werden. Die Perspektive eines gleichgewichtigen Verh\u00e4ltnisses zwischen der liberalen Medizin und der Salariatsmedizin er\u00f6ffnet gleichzeitig sowohl die Chance einer objektiveren, weil weniger durch Partikularinteressen verzerrten Diskussion \u00fcber die Ausrichtung und Gestaltung des Gesundheitswesens als auch die einer gesteigerten Attraktivit\u00e4t der medizinischen Berufe.<\/p>\n<p>Die ambulante Gesundheitsversorgung ist mit hohen und weiter ansteigenden finanziellen Anforderungen verbunden, die im Wesentlichen von \u00f6ffentlichen Geldern &#8211; \u00fcber den Staatshaushalt und \u00fcber die Soziale Sicherheit &#8211; getragen werden.<\/p>\n<p>Der Anspruch auf ein modernes und sozial fortschrittliches Gesundheitswesen ist nicht von der wichtigen Vorgabe der zielgerichteten effizienten Verwendung der \u00f6ffentlichen Gelder zu trennen. Beides ist mit der von bestimmten Seiten vertretenen Privatisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitswesens unvereinbar. Auch aus diesem Grund muss sich die luxemburgische Gesundheitspolitik den wirtschaftlichen Partikularinteressen mit Nachdruck widersetzen und sie muss \u00fcber den Weg der Gesetzgebung die wachsende Gefahr der Abh\u00e4ngigkeit vom privaten Kommerz und seiner politischen Lobbyarbeit abwehren.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren und nicht erst seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie sind in vielen L\u00e4ndern die negativen Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung der Gesundheitswesen bei gleichzeitiger Vernachl\u00e4ssigung bzw. Abbau der \u00f6ffentlichen Gesundheitseinrichtungen und ihrer Leistungen offensichtlich geworden. Aus diesen Erfahrungen m\u00fcssen jetzt die richtigen Lehren gezogen werden: es lohnt sich priorit\u00e4r in die \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und Einrichtungen zu investieren, sowohl finanziell als auch im Sinne der Leistungsf\u00e4higkeit des Gesundheitswesens. Im Interesse aller.<\/p>\n<p><strong>Nora Back<\/strong><br \/>\nPr\u00e4sidentin des OGBL<br \/>\n<strong> Carlos Pereira<\/strong><br \/>\nMitglied des gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstands<br \/>\n<strong> Andr\u00e9 Roeltgen<\/strong><br \/>\nBerater<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":3389,"template":"","categorie_communiques":[41],"syndicat":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\r\n<title>Stoppt die Privatisierungswelle im Gesundheitswesen - OGBL<\/title>\r\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\r\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/il-faut-arreter-la-vague-de-privatisation-du-systeme-de-sante\/\" \/>\r\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\r\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\r\n<meta property=\"og:title\" content=\"[:fr]Il faut arr\u00eater la vague de privatisation du syst\u00e8me de sant\u00e9[:de]Stoppt die Privatisierungswelle im Gesundheitswesen[:] - OGBL\" \/>\r\n<meta property=\"og:description\" content=\"Zuerst die \u201eAff\u00e4re Cloche d\u2019Or\u201c und dann die \u201eAff\u00e4re Junglinster\u201c. 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