{"id":1969,"date":"2015-12-18T09:45:12","date_gmt":"2015-12-18T08:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ogbl.lu\/communiques\/etat-des-lieux-et-perspectives"},"modified":"2023-05-30T10:07:48","modified_gmt":"2023-05-30T08:07:48","slug":"etat-des-lieux-et-perspectives","status":"publish","type":"communiques","link":"https:\/\/www.ogbl.lu\/de\/communique\/etat-des-lieux-et-perspectives\/","title":{"rendered":"Aktuelle Situation und Perspektiven"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/front_bausch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20410\" src=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/front_bausch.jpg\" alt=\"front_bausch\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 13. November 2015 hat eine OGBL-Delegation, zusammengesetzt aus Jean-Claude Bernardini, Mitglied des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstands und den verantwortlichen Zentralsekret\u00e4ren der belgischen, deutschen und franz\u00f6sischen Grenzg\u00e4nger Jacques Delacollette, Patrick Freichel und Christian Simon-Lacroix, sich mit Fran\u00e7ois Bausch, Minister f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen und mit dem Staatssekret\u00e4r Camille Gira getroffen, um die aktuelle Situation der grenz\u00fcberschreitenden Mobilit\u00e4t zu besprechen und um die Perspektiven zu m\u00f6glichen Zukunftsperspektiven in Erw\u00e4gung zu ziehen. Dieses Treffen lief in einer konstruktiven und freundschaftlichen Atmosph\u00e4re ab.<\/p>\n<p><strong>Auf der belgischen Seite: SMOT, P&amp;R von Viville, Tarifgestaltung, Angebote im \u00f6ffentlichen Transport<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/CFL-SNCF_trains.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-20405\" style=\"border: 0px none;\" src=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/CFL-SNCF_trains.jpg\" alt=\"CFL-SNCF_trains\" width=\"250\" \/><\/a>Insgesamt war Minister Bausch bitter entt\u00e4uscht \u00fcber die Fortschritte der verschiedenen Mobilit\u00e4tsproblematiken zwischen Belgien und Luxemburg. Er bedauert in der Tat die Tr\u00e4gheit der unterschiedlichen belgischen Verantwortlichen bei den verschiedenen laufenden Dossiers.<\/p>\n<p>Der SMOT-Plan (Sch\u00e9ma de mobilit\u00e9 transfrontali\u00e8re), der im Januar 2013 gestartet wurde, ist jetzt beendet. Er muss nur noch von den wallonischen und luxemburgischen Instanzen gutgehei\u00dfen werden. Dies sollte im vergangenen Juni passieren, doch hat Wallonien im letzten Moment die Einladung abgelehnt. Der luxemburgische Minister wartet immer noch auf einen neuen Termin, um dies zu tun.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6ne Projekt vom P&amp;R von Viville (Arlon) liegt zurzeit auf Eis. Luxemburg bedauert den Mangel an Unternehmungsgeist seitens der SNCB, wenn es darum geht diesen Ort auszubauen. Die sch\u00f6nen Versprechen der Ministerin Galant an ihren luxemburgischen Amtskollegen scheinen in Vergessenheit geraten zu sein. Wenn man sieht, wie sich um diese Problematik gek\u00fcmmert wird, so beweisen die SNCB und die f\u00fcr sie zust\u00e4ndige Ministerin einmal mehr, dass die Province de Luxembourg nicht zu ihren Hauptanliegen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Gleiche Bemerkung zu den grenz\u00fcberschreitenden Tarifen: kein Fortschritt in diesem Dossier, das jedoch auch von gro\u00dfer Bedeutung ist. Dieses Problem muss gel\u00f6st werden, damit die Grenzg\u00e4nger nicht mehr der Versuchung unterliegen, mit dem Auto bis zum ersten luxemburgischen Bahnhof zu fahren, da die Preise dort im Vergleich zu den belgischen Ausgangsbahnh\u00f6fen konkurrenzlos sind.<\/p>\n<p>Diese Grenzsteuer muss abgeschafft werden, um die Grenzg\u00e4nger dazu zu f\u00fchren, den Zug zu benutzen.<\/p>\n<p>Als Beispiel, auf der Linie 42 kostet eine Standardfahrkarte in 2. Klasse von Gouvy nach Troisvierges (Ulflingen, L), acht Minuten Fahrzeit, 6,20 Euro. Eine Fahrkarte von Gouvy nach Vielsalm, zehn Minuten Fahrtzeit, kostet dagegen 2,60 Euro.<\/p>\n<p>Die beiden Regierungsvertreter unterst\u00fctzen die OGBL-Position, was eine Angebotserweiterung, sowohl per Bahn als auch per Bus tiefer nach Belgien hinein betrifft.<br \/>\nSowohl auf der Zugstrecke 42 (Luxemburg-L\u00fcttich) als auch auf den Strecken 162 (Luxemburg-Br\u00fcssel) und 165 (Virton-Rodange), w\u00e4re es sinnvoll, wenn die Z\u00fcge mit h\u00f6herer Frequenz fahren w\u00fcrden, zumindest w\u00e4hrend der Spitzenstunden, und zwar mindestens zwei Z\u00fcge pro Stunde.<\/p>\n<p>Auf der Linie 42 muss das Angebot nach Luxemburg attraktiver werden, mindestens ab Vielsalm. Auf der Linie 165 ab Virton und auf der Linie 162 ab Libramont ebenfalls, und zwar ohne die Zwischenbahnh\u00f6fe zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Eine der Sorgen der luxemburgischen Spitzenpolitiker ist die Dauer der Fahrt von Luxemburg-Stadt nach Br\u00fcssel. Es ist sehr erstaunlich, dass der Zug heute l\u00e4nger braucht als zur Zeit der Dampflokomotive\u2026Im Jahr 2015, dauert die Fahrt auf der Strecke zwischen Br\u00fcssel-Nord und Luxemburg 3 Stunden 9 Minuten. 1939 jedoch legte der Zug die gleiche Strecke in 2 Stunden 48 Minuten zur\u00fcck!<\/p>\n<p>Die luxemburgische Regierung ist dazu bereit, einen Teil der Investitionen mitzutragen, wenn es darum geht, das Transportangebot f\u00fcr die in Luxemburg arbeitenden belgischen Grenzg\u00e4nger zu verbessern. (Ein letztes Beispiel ist die Inbetriebnahme einer Buslinie zwischen Sankt-Vith und dem Bahnhof von Ulflingen, die k\u00fcrzlich stattfand). Jedoch m\u00fcssen im Gegenzug die belgischen Verwaltungen und politischen Entscheidungstr\u00e4ger positiv auf diese Problematik reagieren, die direkt die Bewohner ihres Landes und ihre W\u00e4hler betrifft.<\/p>\n<p>Der OGBL hat sich \u00fcber seine belgische Grenzg\u00e4ngersektion dazu engagiert, weiterhin daf\u00fcr zu sorgen, dass die belgischen politischen Autorit\u00e4ten sich wirklich bewusst werden, dass in der Province de Luxembourg und im S\u00fcden der Provinz L\u00fcttich, (also in der Region Wallonien und auch auf nationaler Ebene in Belgien!), wirtschaftliche Verflechtungen mit Luxemburg gibt, und dass mehr als 55.000 belgische Familien diese Realit\u00e4t im Alltag leben.<\/p>\n<p><strong>Auf der deutschen Seite: Weststrecke, Bahnhof unter der Roten Br\u00fccke, P&amp;R-Angebot, Verbreiterung der A8<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/gare-pont-rouge.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-20406\" style=\"border: 0px none;\" src=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/gare-pont-rouge.jpg\" alt=\"gare-pont-rouge\" width=\"250\" \/><\/a>Ab Dezember 2018 sollen die ersten Regionalz\u00fcge auf der sogenannten \u201eWeststrecke\u201c von Wittlich nach Luxemburg auf den Kirchberg fahren. Im Unterschied zu dem bisher auf der Strecke verkehrenden Regionalexpress werden dann alle Bahnh\u00f6fe an der Strecke bedient, so dass sich vor allem Pendler aus kleineren Orten \u00fcber die bessere Anbindung freuen d\u00fcrfen. Zudem wurde die Bahnstrecke zwischen Igel und der Grenze zweispurig ausgebaut, wo die Z\u00fcge seit 2014 komfortabler und schneller zwischen Trier und der Grenze zu Luxemburg verkehren.<\/p>\n<p>Unterhalb des Kirchbergs, an der \u201eRout Br\u00e9ck\u201c wird ein neuer Bahnhof mit Tram-Anbindung entstehen. Pendler mit Ziel Kirchberg m\u00fcssen also in Zukunft nicht mehr am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt auf den Bus umsteigen. Das bedeutet eine Zeitersparnis, je nach Verkehr, von mindestens 20 Minuten. Um die zus\u00e4tzlichen Fahrg\u00e4ste aufnehmen zu k\u00f6nnen, bekommt der Hauptbahnhof einen zus\u00e4tzlichen Bahnsteig.<\/p>\n<p>Zur Bew\u00e4ltigung der immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Grenzg\u00e4ngerzahlen setzt Luxemburg dar\u00fcber hinaus auf eine deutliche Erweiterung des Angebots an Park-and-Ride Parkl\u00e4tzen: in Rodange, in Wasserbillig und in Mersch werden ab 2017 in der N\u00e4he der jeweiligen Bahnh\u00f6fe Parkm\u00f6glichkeiten f\u00fcr insgesamt etwa 2.400 PKWs zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus sollte das Pendeln aus dem Saarland \u00fcber die Autobahn A8 nach Luxemburg in naher Zukunft etwas schneller werden. Auf deutscher Seite wird zurzeit die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Merzig Schwemlingen und dem Tunnel Pellinger Berg auf zweimal zwei Spuren ausgebaut. Zusammen mit dem l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Wegfall des Provisoriums in Frisange und dem L\u00fcckenschluss der A 13 (Saarautobahn) d\u00fcrften die allmorgendlichen Staus ab 2018 deutlich reduziert werden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde darauf hingewiesen, dass der grenz\u00fcberschreitende Personennahverkehr aus dem Saarland nach Luxemburg zurzeit \u00fcberwiegend per Privatauto funktioniert. Viele Pendler werden jedoch von den relativ langen Fahrtzeiten abgeschreckt: eine Fahrt beispielsweise von Saarlouis nach Luxemburg Stadt dauert gegenw\u00e4rtig gute anderthalb Stunden. Der OGBL hat daher vorgeschlagen, zu pr\u00fcfen, ob es zuk\u00fcnftig m\u00f6glich ist, einige schnellere Verbindungen mit weniger Haltestellen einzurichten.<\/p>\n<p><strong>Auf der franz\u00f6sischen Seite: erweitertes Zugangebot, Umstrukturierung des Busnetzes, geplanter P&amp;R<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/bus302.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-20403\" style=\"border: 0px none;\" src=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/wp-content\/uploads\/communiques\/bus302.jpg\" alt=\"bus302\" width=\"250\" \/><\/a>Zuerst wurde \u00fcber die Zugverbindungen mit dem Ausbau der Strecke Luxemburg-Metz, die auf Luxemburger Seite erweitert wird. Die Verdoppelung eines Teils der Gleise hat schon begonnen, und wie schon erw\u00e4hnt, der Bau eines weiteren Bahnsteigs im Bahnhof von Luxemburg, m\u00fcsste dazu beitragen, den Rhythmus zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Andererseits, im Zusammenhang mit dem neuen Rhythmus, der ab 2016 in Frankreich eingef\u00fchrt sein wird, wird es mehr Z\u00fcge Richtung Luxemburg w\u00e4hrend der Spitzenstunden geben. Die Verbindungen mit Esch\/Belval sind auch erh\u00f6ht worden, und zwar \u00fcber den Kommunikationsknoten von D\u00fcdelingen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich hat der Minister bei der Frage, ob es die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, bei Longwy einen Busbahnhof zu bauen, daran erinnert, dass umfangreiche Arbeiten im Gange sind, um die Auffangkapazit\u00e4t des P&amp;R von Rodange zu erh\u00f6hen, und dass es zurzeit nicht geplant ist, einen Busbahnhof jenseits der Grenze zu bauen. Luxemburg hat sich auf den Ausbau der Verbindungen auf Luxemburger Gebiet sowie auf die Zahl der Parkpl\u00e4tze, um die Mobilit\u00e4t der Grenzg\u00e4nger zu verbessern, konzentriert.<\/p>\n<p>An zweiter Stelle sind es die grenz\u00fcberschreitenden Buslinien die besprochen wurden, mit der Ank\u00fcndigung, die k\u00fcrzlich vom SMITU (Syndicat Mixte des transports urbains) gemacht wurde, die grenz\u00fcberschreitenden Linien 302 (Thionville Saint-Fran\u00e7ois &#8211; Luxembourg Cloche d\u2019or\/Gasperich), 303 (Manom &#8211; Luxembourg Kirchberg) und 323 (Florange \u2013 Esch\/Alzette Bahnhof) abzuschaffen, so wie es im Oktober 2015 verabschiedet wurde. Die vorgebrachte Ursache ist die geringe Nutzung dieser Verbindungen. Gleichzeitig m\u00fcssten drei neue Busverbindungen geschaffen werden: zwei ab Yutz, wovon die eine nach Kirchberg und die andere in Richtung Luxemburg-Bahnhof und Flughafen. Die dritte Verbindung w\u00fcrde von Hayange \u00fcber Hottange nach Luxemburg-Stadt f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Transportminister hat daran erinnert, dass seit September 2015 weitere Busverbindungen bestehen, und zwar auf der Linie 301 von Thionville nach Gasperich und auf der Linie 324 zwischen Elange, Audun-le-Tiche und Belval.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Parkm\u00f6glichkeiten bei den Bahnh\u00f6fen, so wurde der OGBL k\u00fcrzlich dar\u00fcber informiert, dass Studien \u00fcber neue Parkm\u00f6glichkeiten am Laufen sind, da es so aussieht, dass das Abkommen zwischen Kinepolis und SMITU abl\u00e4uft. Zwei neue Parkpl\u00e4tze sind im Raum Thionville vorgesehen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich, was das Autobahnnetz betrifft und wissend, dass Frankreich dabei ist, die Finanzierung f\u00fcr eine dritte Fahrspur auf der Autobahn A31 von Nancy nach Luxemburg, so hat die Regierung beschlossen, eine dritte Fahrspur auf der A31 zwischen Luxemburg-Stadt und D\u00fcdelingen zu bauen, um den Verkehrsfluss zu verbessern, obwohl es sich hierbei um keine langfristige L\u00f6sung handelt, sieht der Minister ein, da das Autobahnnetz schon jetzt \u00fcberlastet ist.<\/p>\n<p>Abkommen, um die P&amp;R sowie die Fahrgemeinschaftsparkpl\u00e4tze weiterzuentwickeln, werden zurzeit studiert. In diesem Zusammenhang hat der Minister zu verstehen gegeben, dass der Ausbau des P&amp;R Frisingen, der sehr viel von franz\u00f6sischen und deutschen Grenzg\u00e4ngern benutzt wird, nicht m\u00f6glich ist, da es hier keine Zugverbindungen gibt. Eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re, einen anderen P&amp;R jenseits der Grenze auf dieser wichtigen Verkehrsader zu schaffen.<\/p>\n<p>Andrere M\u00f6glichkeiten und Fragen wurden erw\u00e4hnt und aufgeworfen, bei diesem Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen dem OGBL und dem Minister f\u00fcr Entwicklung und Infrastruktur. Nicht zuletzt: wie kann man die multimodale Herangehensweise an die Mobilit\u00e4t verst\u00e4rken, wie kann man die Bedingungen verbessern, damit in unseren Regionen die sanfte Mobilit\u00e4t besser genutzt wird. Wie k\u00f6nnten die Unternehmen konkret in die Entwicklung eines Mobilit\u00e4tskonzepts eingebunden werden, usw\u2026<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":4107,"template":"","categorie_communiques":[128,126,127],"syndicat":[113,112,100],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\r\n<title>Aktuelle Situation und Perspektiven - OGBL<\/title>\r\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\r\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ogbl.lu\/communique\/etat-des-lieux-et-perspectives\/\" \/>\r\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\r\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\r\n<meta property=\"og:title\" content=\"[:fr]Etat des lieux et perspectives[:de]Aktuelle Situation und Perspektiven[:] - OGBL\" \/>\r\n<meta property=\"og:description\" content=\"Am 13. 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