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| InfoNewsletter N°129 du 06/02/2009 |
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| Cactus-Kollektivvertrag für mehr als 3.200 Beschäftigte unter Dach und Fach |
| 19 lange Monate zäher Verhandlungen, die unter der Federführung des OGBL zwischen Gewerkschaften und Betriebsführung geführt wurden, kamen am 5. Februar zu einem erfolgreichen Abschluss. Die Gewerkschaften OGBL und LCGB unterzeichneten im Namen der Belegschaft den Kollektivvertrag rückwirkend für eine Zeitspanne von 36 Monaten, d.h. vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2010. Die OGBL-Strategie visierte insbesondere eine reale Entwicklung der Löhne an, d.h. lineare Gehaltserhöhungen, und begnügte sich nicht mit einmaligen Prämien. Diese Verhandlungsweise hat sich gelohnt. |
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Gesundheits- und Sozialwesen
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| Sozialkonflikt im Pflege- und Sozialbereich |
| Am vergangenen Mittwoch analysierten die OGBL-Personalvertreter des Pflege- und Sozialbereichs die schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen. Die Position der Arbeitgeberverbände, die sich weiterhin gegen eine fortschrittliche Personalpolitik wehren, wurde aufs Schärfste verurteilt. Die Delegierten lehnten in geheimer Abstimmung mit 97% der Stimmen den letzten Arbeitgebervorschlag für die Erneuerung des Kollektivvertrags ab und fordern die längst überfällige Aufwertung der Laufbahnen und einen einzigen Kollektivvertrag für das gesamte Gesundheits- und Sozialwesen. Im Moment gibt es in Luxemburg noch zwei Kollektivverträge, den Krankenhauskollektivvertrag und den Kollektivvertrag des Pflege- und Sozialsektors. Da die Arbeitgeberverbände dem OGBL kurz vor der Versammlung mitteilten, sie hätten das Schlichtungsamt angeschrieben und somit die Verhandlungen als gescheitert angesehen werden müssen, ist der Konflikt eingeläutet. |
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Gesundheits- und Sozialwesen
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| Die Arbeitgeber eröffnen die Hetzjagd auf das Personal im Alten- und Pflegebereich |
| Der Aufsichtsratspräsident des Bartringer Pflegeheims Les Parcs du Troisième Âge, Herr Bettendorf, verkündete über die Presse, dass die Kollektivverträge die Alten- und Pflegeheime kaputt machen. Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie der Präsident des Arbeitgeberverbands der Alten- und Pflegeeinrichtungen COPAS, Michel Simonis, der nicht müde wird, immer wieder zu betonen, wie hoch die Personalkosten sind. |
| Seit Jahrzehnten fordert der OGBL, dass die Gehaltslaufbahnen des Krankenpflegers und seiner Spezialisationen, des Hilfskrankenpflegers, des Erziehers und des Sozialpädagogen endlich der Studiendauer, den Diplomen, der verlangten Autonomie und Verantwortung Rechnung tragen müssen. Diese Berufe sind im Vergleich zu anderen Berufen im öffentlichen Dienstleistungsbereich stark unterbewertet, was einem Bruttogehaltsverlust von mehreren hundert Euro pro Monat gleich kommt. Diese Diskriminierung von Berufsgruppen, denen rund 80% Frauen angehören, scheint die Arbeitgeber aber recht wenig zu interessieren. |
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| Réunions d'information pour les salariés frontaliers belges sur le statut unique, les impôts et la fiscalité |
- le samedi 7 février à 10h00 à Bastogne au Cinéma L'écran, 195, rue du Sablon
- le jeudi 12 février à 19h30 à Arlon à la Maison de la culture, 1, Parc des expositions
- le lundi 16 février à 19h30 à Salmchâteau, salle Salmanova,10, rue des Comtes de Salm
- le jeudi 19 février à 19h30 à Aubange, salle polyvalente, 21, rue Schmit
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| Dans les semaines à venir, les différentes sections locales, les sections de l'OGBL-ACAL, les sections des immigrés, les départements et autres structures statutaires de l'OGBL vont organiser leurs assemblées générales annuelles. Pour tous les détails y relatifs, veuillez consulter l'agenda sur notre site internet. |
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