30 April 2014

Pressemitteilung der OGBL-Jugend zum 1. Mai

Wer etwas verändern will, muss sich engagieren!

Am 1. Mai feiert die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung den Tag der Arbeit, die Würde der arbeitenden Menschen am Arbeitsplatz – eine Würde, die es immer wieder neu zu schützen und zu verteidigen gilt: in Luxemburg und in Europa.

Der neoliberale Politikkurs, bestimmt durch strenge Sparkurse und durch den Abbau von Arbeitnehmerrechten, gefährdet die Einheit Europas und bringt das europäische Sozialmodell, das uns bislang von den anderen Regionen der Welt unterschied, in wahre Existenznot. Die Antikrisenpolitik hat Europa in eine tiefe soziale Krise geführt.

Ausgerechnet die Jugend Europas zahlt den bitteren Preis für eine Krise, die ihr die alten Eliten des Kontinents eingebrockt haben. Etwa jeder 4. Europäer unter 25 Jahren ist auf der Suche nach einer Arbeit. Gerade Jugendliche brauchen eine Arbeit, die Pläne zulässt, die ein Einkommen garantiert, das ihnen ermöglicht eine eigene Existenz aufzubauen.

Gleichzeitig müssen wir erleben, dass überall in Europa rechtspopulistische Bewegungen auf dem Vormarsch sind und die Auswirkungen der Krise für ihre nationalistische und rassistische Propaganda nutzen. Die Jugendabteilung des OGBL sagt: Nicht mit uns, denn Solidarität kennt keine Grenzen!

Rechtsextreme Gesinnung und Gewalt in ganz Europa mahnt uns das freiheitliche und vielfältige Zusammenleben noch stärker zu verteidigen. Es gilt, den Ideen und Taten der Rechtspopulisten und
-extremisten unsere Werte entgegenzusetzen. Mit der Teilnahme an der Demonstration am 4. April 2014 in Brüssel setzte der OGBL neben der Forderung nach einem Kurswechsel in der Europäischen Union, ein deutliches Zeichen gegen Rechts. Der OGBL will einen europäischen Investitionsplan für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung, um Europa aus der Krise zu führen und insbesondere die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Mitgeteilt von der OGBL-Jugendabteilung
am 30. April 2014

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