Der Luxemburger Arbeitsmarkt

Der luxemburgische Arbeitsmarkt unterscheidet sich von Arbeitsmärkten im herkömmlichen Sinn, und zwar insofern, als 44 % der Arbeitnehmer Grenzgänger sind. Zählt man noch die in Luxemburg lebenden Ausländer hinzu, so liegt der Prozentsatz der ausländischen Arbeitnehmer in Luxemburg bei 70 %.

Ende Februar 2008 waren mehr als 143.000 der in Luxemburg Beschäftigten Grenzgänger. Auch im Bereich der neu geschaffenen Arbeitsplätze steigt der Anteil der Grenzgänger seit einigen Jahren immer weiter an und liegt derzeit über 73 %.

In bestimmten Dienstleistungssektoren, wie beispielsweise dem Finanzsektor, machen die Grenzgänger fast die Hälfte aller Beschäftigten aus.

Zwischen 1985 und 2008 konnte die luxemburgische Wirtschaft beachtliche Wachstumsraten verzeichen. Zeitgleich ist die Anzahl der in Luxemburg Beschäftigen von 160.000 auf 327.000 gestiegen.

Im Vergleich zu den 60er Jahren, in denen noch die Eisen- und Stahlindustrie das Rückgrat der luxemburgischen Wirtschaft bildete, sind heutzutage insbesondere die neuen Dienstleistungssektoren zum Wachstumsmotor der Wirtschaft geworden. Im Industriesektor sind in Luxemburg derzeit nur noch ungefähr 11 % aller Erwerbstätigen beschäftigt.

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