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Fraestreik 2021

Affiche Fraestreik2021

Die Forderungen der JIF-Plattform sind aktueller denn je! Die gerechte Aufteilung der Care-Arbeit bleibt das zentrale Ziel, das der Frauenstreik erreichen will.

In der heutigen Zeit, in der Frauen in der vordersten Reihe derer stehen, die sich unermüdlich für das Wohlergehen und die Gesundheit aller einsetzen, muss ihnen endlich durch starkes politisches Handeln Respekt und Anerkennung für diese Arbeit entgegengebracht werden:

DIE VERKÜRZUNG VON BEZAHLTER
UND UNBEZAHLTER ARBEITSZEIT!

Wir Frauen* wollen die Verkürzung der Wochenarbeitszeit ohne Lohneinbußen!
Damit:

  • Die Kontrolle über die Lebenszeit zurückgewonnen werden kann und wir nicht länger einen doppelten Arbeitstag ertragen müssen, der beim Nachhausekommen beginnt.
  • Unsere Partner in gleichem Maße an der kostenlosen Arbeit im Haus teilhaben.
  • Widerstand geleistet wird gegen die Ausbeutung unserer bezahlten und unbezahlten Arbeit.
  • Wir im Ruhestand nicht arm sind, wenn wir aufgehört haben zu arbeiten, damit wir uns besser um unsere Kinder kümmern können.

GERECHTE BEZAHLUNG!

Wir Frauen* wollen eine regelmäßige Erhöhung und nicht nur eine einmalige Anpassung des sozialen Mindestlohns.
Um:

  • Der Armut zu entkommen.
  • Unserer Arbeit und der Arbeit der Männer, die mit uns die unteren Lohntabellen teilen, eine bessere Wertschätzung und Anerkennung zu geben.
  • Nicht als arme Rentnerin zu enden, nachdem wir unser ganzes Leben lang arme Arbeiterin waren.
  • Wir Frauen* wollen mehr Kontrolle, mehr Transparenz und mehr Vorbild und Anspruch vom Staat in Sachen Lohngleichheit. Damit:
  • Der große Teil von Frauen geleisteter Arbeit, welcher nicht als echte Arbeit angesehen wird, bei der Entlohnung berücksichtigt wird.
  • Eine Garantie für die Karriereentwicklung im öffentlichen und privaten Sektor geboten wird.
  • Schluss ist mit der Unternehmenskultur der langen Arbeitszeiten und der nicht erfassten und unbezahlten Überstunden.

ELTERNSCHAFT FÜR ALLE!

Wir Frauen* wollen den 10-tägigen „Vaterschaftsurlaub“ durch einen für alle zugänglichen 3-monatigen Geburtsurlaub auf Vollzeitbasis bei voller Bezahlung ersetzen. Damit:

  • Alle Eltern, egal ob schwul, lesbisch, nicht-binär, trans- oder heterosexuell, gleichermaßen in die Erziehung und Betreuung des Kindes einbezogen werden können.
  • Beim Zugang zum Geburtsurlaub alle Familienmodelle und alle Eltern, unabhängig von sozialem oder biologischem Geschlecht und sexueller Orientierung gleichbehandelt werden.
  • Sich die gebärende Person erholen und für sich versorgen kann.
  • Insbesondere Frauen in der Arbeitswelt nicht benachteiligt werden.
  • Sich eine größere wirtschaftliche Gleichheit zwischen den Partner*innen durchsetzt.

ZUGANG ZU WOHNRAUM, OHNE DASS MAN PLEITE GEHT!

Wir Frauen* fordern, dass das Grundrecht auf Wohnen in der Verfassung garantiert wird und dass die Errichtung von bezahlbarem und menschenwürdigem Wohnraum zur Priorität der Regierung wird. Um:

  • Einen gerechten Zugang zu bezahlbarem Wohnraum für alle ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, sozialem oder zivilem Status, Anzahl der Kinder, Alter und Behinderung zu gewährleisten.
  • Die Einhaltung internationaler Menschenrechtsgesetze bei allen Verfahren zur dauerhaften oder vorübergehenden Räumung von Einzelpersonen, Familien oder Gemeinschaften aus ihren Häusern durch die Gewährleistung von Notunterkünften sicherzustellen.
  • Zwangsräumungen und Delogierungen in Zeiten wirtschaftlicher, humanitärer, sozialer, ökologischer und gesundheitlicher Krisen zu stoppen.

>> Wie an den Aktionen des 8. März 2021 teilnehmen? Anleitung zum Frauenstreik (PDF)

>> How to take part in the actions of 8 March 2021? Women’s Strike Guide (PDF)

>> Voici un rappel comment vous pouvez facilement contribuer à la mobilisation (PDF)

>> Flyer (PDF)

>> https://fraestreik.lu/care-work-is-real-work/

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