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Streik auf Baustellen

Der OGBL enthüllt die Unwahrheiten und die wahren Absichten der Arbeitgeber!

Die Befragung der Beschäftigten des Baugewerbes durch den OGBL im Hinblick auf die Organisation eines Streiks ist in vollem Gange. Die Arbeitgeber versuchen dieses Votum durch eine Desinformationskampagne in ihrem Sinne zu beeinflussen. Gegenwärtig wird von den Arbeitgebern ein Flugblatt in Umlauf gebracht, das Manipulationsversuche und Lügen enthält. Es ist manipulativ, weil es die Forderungen und wahren Ziele der Arbeitgeber nicht klar und unmissverständlich beim Namen nennt.

Der OGBL als Mehrheitsgewerkschaft und Sprecher des Sektors klärt euch über die Wahrheiten auf, die sich hinter den Worten der Arbeitgeber verbergen. Der OGBL erinnert außerdem nochmals an die Gewerkschaftsforderungen der Arbeitnehmer.

DIE ARBEITGEBERPOSITIONEN DIE ANTWORT DES OGBL
„Es geht nicht darum, die Arbeitszeit zu erhöhen, sondern besser zu organisieren. Gemeinsam!“
„Wir wollen keine Erhöhung der Jahresarbeitszeit
Eine bessere Organisation bedeutet für die Arbeitgeber nichts anderes als mehr Arbeit im Sommer und weniger im Winter. Die nachgeholten Stunden werden nicht als Überstunden verbucht und nicht mit dem Überstundenzuschlag von 40 % bezahlt. Das heißt, dass ihr mehr arbeitet, um weniger zu verdienen!
„nicht mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten“
„nicht mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten“
Die Arbeitszeit muss bei 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche bleiben. Alles, was darüber hinausgeht, muss weiterhin als Überstunden gelten! Die eigentliche Absicht der Arbeitgeber ist doch nur die allgemeine Einführung des 10-Stundentages und der 48-Stundenwoche. Der OGBL sagt dazu NEIN!
„keine Verpflichtung zur Samstagsarbeit“ Um die verlorenen Stunden nachzuholen, wird der Druck erhöht, der auf die Arbeitnehmer ausgeübt wird, diese unbezahlten Überstunden zu leisten.
„Der Überstundenzuschlag beträgt 40 % und es soll auch dabei bleiben. Der Grundsatz der Überstunden wird nicht infrage gestellt“ Für die Arbeitgeber gilt eine nachgeholte Stunde (Schlechtwetterregelung etc.) nicht als Überstunde und wird daher nicht mit Zuschlag bezahlt.
„Gilt die Schlechtwetterregelung, erhalten die Arbeitnehmer 100 % ihres Lohns“ Die Arbeitnehmer sollen nicht mehr 80 % des Schlechtwettergeldes erhalten und das Schlechtwettergeld aus eigener Tasche finanzieren, indem sie mehr Stunden arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden. Dieses System führt zu Lohneinbußen von -520,01€ bis zu -877,79€ pro nachgeholter Woche.
„Wir wollen gut ausgebildete und gut bezahlte Arbeitnehmer“ Die letzte Lohnerhöhung war 2008 und betrug 0,10€. Der OGBL und die Beschäftigten des Sektors sind jedoch ganz anderer Meinung in Bezug auf diese so genannte gute Bezahlung. Zurzeit wird zu vielen Arbeitnehmern der Zugang zur Weiterbildung verwehrt oder schlimmer noch, sie nehmen an der Weiterbildung erfolgreich teil, erhalten aber keine Lohnerhöhung.
Die Arbeitgeber schlagen vor:

  • Erhöhung der Tariflöhne:
    • 2009: nichts
    • 2010: nichts
    • 2011: nichts
    • 2012: nichts
    • 2013: 0,5 %
    • 2014: 0,5 %
    • 2015: 0,5 %
    • Mit dem System der Annualisierung der Arbeitszeit

oder

  • der Einmalzahlung von 300 Euro
Der OGBL fordert für die Beschäftigten des Sektors:

  • Erhöhung der Tariflöhne und der Reallöhne:
    • 2009: 1,0 %
    • 2010: 1,0 %
    • 2011: 1,0 %
    • 2012: 1,5 %
    • 2013: 1,5 %
    • 2014: 1,5 %
    • Erhöhung des Jahresendbonus um 1 %
    • Garantierter und allgemeiner Zugang zur Weiterbildung
    • Verbesserung der Sicherheitsstandards
    • Einführung einer Laufbahn für Verwaltungs- und technische Mitarbeiter

Lasst euch von den Unwahrheiten der Arbeitgeber nicht hinters Licht führen und unterstützt die Forderungen und die Gewerkschaftsaktion des OGBL. Unser einziges Ziel ist es, die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die Löhne der Beschäftigten des Sektors zu verteidigen!

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