8 Mai 2017

Pensioniertenabteilung des OGBL

Gegen zusätzliche Bankgebühren und gegen die Schließung von Bank- und Postfilialen

In ihrer letzten Sitzung befasste sich die Pensioniertenabteilung des OGBL insbesondere mit den Erhöhungen der Bank- und Postgebühren sowie mit der Schließung verschiedener Filialen.

Die Pensioniertenabteilung lehnt die Vorgehensweise der Banken und der Post entschieden ab, da diese weder die speziellen Bedürfnisse der älteren Menschen, noch die der behinderten Personen berücksichtigen.

Die Banken- und Postfilialen verlangen von ihren Kunden, ihre Bankoperationen via Online-Banking auszuführen, ohne sich dabei die Frage zu stellen, ob diese überhaupt einen Internetzugang haben. Vor allem die älteren Menschen sind auf die Hilfe der Bankangestellten angewiesen.

Die Schließung von Bank- und Postschalter wird für ältere Menschen viele Probleme bei der Ausführung ihrer Bankoperationen mit sich bringen.

Des Weiteren befürchtet die Pensioniertenabteilung, dass in Zukunft Online-Banking ebenfalls gebührenpflichtig werden könnte.

Deswegen, fordert die Pensioniertenabteilung die Banken und die Post dazu auf, die Gebührenerhöhung nochmals zu überdenken, sowie alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um besonders älteren Menschen zu ermöglichen, ihre Bankoperationen ohne zusätzliche Kosten durchführen.

Die Regierung ist ebenfalls gefordert. Sie sollte sicherstellen, dass Banken und Postämter einen universellen Mindestdienst bei Banküberweisungen und Bargeldabhebungen insbesondere für Senioren gewährleisten.

Des Weiteren ruft die OGBL-Pensioniertenabteilung ihre Mitglieder dazu auf, die Protestaktion und Unterschriftensammlung des Konsumentenschutzes (ULC) zu unterstützen.

Gegen alle weiteren Angriffe auf unser öffentliches Pensionssystem

Die Pensioniertenabteilung befasste sich ebenfalls mit der finanziellen Lage unserer Rentenversicherung sowie mit den jüngsten Angriffen auf unser Pensionssystem.

Die OGBL-Pensioniertenabteilung kann die Aussagen verschiedener Politiker und Abgeordneter nicht nachvollziehen, da die finanzielle Lage der Pensionskasse (CNAP) mehr als gesund ist.

Sie setzt sich weiterhin für den Erhalt des solidarischen Pensionssystems ein, da es sich bereits über 100 Jahre bewährt hat. Sie ist deshalb nicht bereit zusätzliche Leistungsverschlechterungen hinzunehmen.

Die Pensioniertenabteilung des OGBL erinnert daran, dass verschiedene Maßnahmen im Gesetz von 2013 verankert wurden die die Pensionierten finanziell treffen, falls die Beiträge die Ausgaben nicht mehr decken können. Dabei gilt es ebenfalls nicht zu vergessen, dass die Pensionierten in den vergangenen Jahren schon mehrmals stark zur Kasse gebeten wurden.

Mitgeteilt von der OGBL-Pensioniertenabteilung
am 8. Mai 2017

 

Die Pressemitteilung druckenRecommend to a friend

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.